Erfolgreich auf Amazon verkaufen

In diesem ultimativen Leitfaden lernen Sie, wie Sie als Händler Ihre Produkte richtig auf Amazon verkaufen und schnellstmöglich Umsatz generieren!

(Beantwortung aller Ihrer Fragen + Tipps & Tricks erhalten, Dauer: 1 Stunde)

Auf Amazon verkaufen im Video

1. Womit fängt man an, wenn man ein Produkt auf Amazon verkaufen möchte?

 Sie verfügen bereits über ein Produktportfolio?

  1. Das Verkaufen über Amazon ist aufgrund der Bekanntheit der Plattform für zahlreiche Unternehmen die Strategie ihrer Wahl. Fangen Sie deshalb zunächst mit einer Recherche an und schauen Sie, wie viele Wettbewerber das gleiche Produkt bereits anbieten. Viele? Nicht schlimm, d.h. die Nachfrage ist da.
  2. Analysieren Sie die Preise für das Produkt, welches Sie bei Amazon verkaufen möchten. Können Sie einen ähnlichen Preis anbieten und dabei Ihre Kosten (etwa für Marketing, die Amazon-Provision, Werbung, Einkauf/Produktion, Lager, Versand, Ihr Gewinn) unterbringen? Passt? Super!
  3. Wie hoch ist die durchschnittliche Anzahl an Bewertungen, die vergleichbare Produkte haben? Über 100 Bewertungen? Auch kein Problem, wir unterstützen Sie gerne dabei, legal und ohne jegliche Risiken kurzfristig Amazon Bewertungen zu sammeln.
  4. Prüfen Sie, welche Bilder und / oder Videos sich durchschnittlich auf einer Produktdetailseite Ihrer Konkurrenten befinden. Hier müssen Sie bereit sein, ein ähnliches Level anzubieten. Bereiten Sie sich auf Investitionen in Produktfotos und Modelbilder vor. Auch hier stehen wir Ihnen mit eigenem Fotostudio zur Seite.

Oder haben Sie noch keine eigenen Produkte?

Erfolgreich bei Amazon verkaufen – aber was? So wählen Sie das richtige Produkt

Sie haben bereits den Entschluss gefasst, dass Sie bei Amazon verkaufen möchten, sind sich aber noch unsicher, was Ihr Sortiment angeht? Ehe Sie sich einen Account erstellen, sollten Sie zunächst bestimmen, was genau verkauft werden soll. Zunächst mag das auf der Hand liegen – in Anbetracht der Tatsache, dass man aus rund 19 offenen Verkaufskategorien wählen kann, um Produkte bei Amazon verkaufen zu können.

Sollten Sie sich für den professionellen Verkaufsplan entscheiden, stehen Ihnen zehn weitere Kategorien zur Verfügung. Innerhalb der zuvor genannten 20 Kategorien können Sie Ihre Produkte über Amazon verkaufen, ohne die Zustimmung der Plattform zu benötigen.

In den übrigen 10 Kategorien müssen Produkte zunächst von Amazon freigegeben werden. Die Voraussetzungen hierfür sind spezifische Anforderungen, welche Ihre Produkte erfüllen müssen – welche genau, können Sie bei Amazon im Seller Central nachlesen: https://sellercentral.amazon.de/help/hub/reference/external/G200333160

Die Kosten Ihres Produkts

Sobald Sie damit beginnen, Produkte bei Amazon zu verkaufen, sollten Sie zunächst bei günstigen Produkten bleiben. Schließlich ist die Hürde, ein günstiges Produkt eines bisher unbekannten Händlers zu kaufen, deutlich geringer – und die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf somit höher. Insofern empfiehlt es sich, zum Einstieg günstige Produkte bei Amazon zu verkaufen. Natürlich kommt so etwas weniger Gewinn zusammen (vor allem anfangs), doch können Sie mit mehr Verkäufen rechnen. Zudem gibt es bei Amazon Händler, welche mit Billigprodukten sogar siebenstellige Umsätze erzielen.

Am schnellsten werden Sie zu einem Bestseller auf Amazon, wenn Sie mit einer Full Service Agentur zusammenarbeiten. Mit unserer langjährigen Erfahrung begleiten wir Sie dabei, Ihren Umsatz über Amazon zu skalieren!

2. Welche Kosten entstehen beim Verkaufen auf Amazon?

2.1. Je nach Verkaufstarif und der Produktart, die Sie bei Amazon verkaufen möchten, erwarten Sie verschiedene Gebühren.

  1. Abonnementgebühren (monatlich: werden für den Verkaufstarif bezahlt und variieren dementsprechend
  2. Gebühren für den Verkauf (pro verkauften Artikel berechnet, werden je nach Produktkategorie prozentual anhand des Verkaufspreises berechnet)
  3. Zusätzliche Abschlussgebühren in der Kategorie „Medien“
  4. Werbungausgaben – ohne diese sind zwar optional aber ohne Amazon Werbung zu schalten, werden Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine großen Umsätze erzielen können.

Für ein Basiskonto (Verkaufstarif Einzelanbieter) werden bei Amazon keinerlei Gebühren fällig, weder für die Anmeldung noch monatlich für die Nutzung des Kontos. Lediglich pro Verkauf werden pauschal 0,99 Euro fällig. Das Basiskonto ist somit ideal für Hobby-Seller, die nebenher Ihre Produkte bei Amazon verkaufen möchten, oder Personen, die nach einer Möglichkeit die Generierung von passivem Einkommen suchen. Der Unterschied, der zum professionellen Konto besteht, liegt darin, dass keine Anzeigen geschaltet und auch keinerlei Statistiken eingesehen werden können.

Für das professionelle Verkäuferkonto (Verkaufstarif Professionell) hingegen werden 39 Euro zuzüglich der prozentualen Verkaufsgebühren fällig.

Auf Amazon verkaufen - Kosten 1https://sell.amazon.de/online-verkaufen/leitfaden-fuer-anfaenger

Wie hoch der Prozentsatz für die Verkaufsgebühren ausfällt, hängt maßgeblich von der Kategorie ab, in welcher Sie Ihre Produkte bei Amazon verkaufen. Dieser kann zwischen 7 und 45 Prozent liegen.

Wie die Gebühr genau berechnet wird, entscheidet der endgültige Gesamtverkaufspreis, den der Kunde schlussendlich bezahlt. In diesem ist sowohl der Verkaufspreis enthalten als auch eventuell anfallende Versand- und Verpackungskosten. Eine kleine Übersicht zu den prozentualen Verkaufsgebühren finden Sie hier:

Prozentuale Verkaufsgebühren für die Amazon Kategorien (seit dem 31. März 2022)

Produktkategorien

Prozentsatz der Verkaufsgebühr

Mindestverkaufsgebühr pro Verkauf

Babyprodukte (ohne Babybekleidung)

● 8 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von bis zu 10,00 €

● 15 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 10,00 €

0,30 €

Beauty

● 8 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von bis zu 10,00 €

● 15 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 10,00 €

0,30 €

Bier, Wein und Spirituosen

10 %

0,30 €

Bücher, Musik, Videos und DVDs

15 %

nicht zutreffend

Auto & Motorrad

● 7 % für elektronische Geräte für Autos & Motorräder

● 12 % für Elektronik-Zubehör für Autos & Motorräder

Für die übrigen Auto- und Motorradprodukte:

● 15 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis zu 50,00 €

● 9 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises über 50,00 €

0,30 €

Bekleidung, Schuhe und Handtaschen*

Bei Artikeln mit "Versand durch Amazon" und "Prime durch Verkäufer":

● 15 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis zu 45,00 €

● 7 % für jeden Anteil des Gesamtverkaufspreises über 45,00 €

Für alle anderen Artikel:

● 15 % Pauschalgebühr

0,30 €

Computer

7 %

0,30 €

Computer-Zubehör

● 15 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis zu 100,00 €

● 8 % für jeden Anteil des Gesamtverkaufspreises über 100,00 €

0,30 €

Elektronik

7 %

0,30 €

Fahrräder

10 %

0,30 €

Baumarkt

13 %

0,30 €

Lehrmaterialien

15 %

0,30 €

Möbel

● 15 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis 200,00 €

● 10 % für jeden Anteil des Verkaufspreises über 200,00 € (ausgenommen Matratzen, für die 15 % auf den gesamten Verkaufspreis berechnet werden)

0,30 €

Lebensmittel & Feinkost

● 8 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von bis zu 10,00 €

● 15 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 10,00 €

nicht zutreffend

Drogerie & Körperpflege***

● 8 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von bis zu 10,00 €

● 15 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 10,00 €

0,30 €

Industrielle Werkzeuge & Instrumente

12 %

0,30 €

Schmuck

● 20 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis zu 250,00 €

● 5 % für jeden Anteil des Gesamtverkaufspreises über 250,00 €

0,30 €

Musikinstrumente & DJ-Equipment

12 %

0,30 €

Elektronische Geräte für die Körperpflege***

● 8 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von bis zu 10,00 €

● 15 % für Produkte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 10,00 €

0,30 €

Sport & Freizeit

15 %

0,30 €

Uhren

● 15 % für den Anteil des Gesamtverkaufspreises bis zu 250,00 €

● 5 % für jeden Anteil des Gesamtverkaufspreises über 250,00 €

0,30 €

Handmade

12 %

0,30 €

Andere Produkte

15 %

0,30 €


* Die prozentualen Verkaufsgebühren für Artikel mit “Versand durch Amazon” und “Prime durch Verkäufer” gelten für den Aktionszeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. März 2023.

Welcher Satz aktuell für welche Produktkategorie gilt, lesen Sie hier nach: https://sellercentral.amazon.de/gp/help/external/help.html?itemID=GYND54PM5WB84UM&language=de_DE&ref=efph_GYND54PM5WB84UM_cont_200336920

2.2. Versandkosten

Wenn Sie Produkte bei Amazon verkaufen möchten, wählen Sie aus zwei Versandarten:

  • FBM – die Option, Produkte selbst an den Kunden zu schicken
  • FBA – den Versand von Amazon durchführen lassen

Wird durch den Händler selbst versandt (FBM), können viele unterschiedliche Gebühren anfallen – beispielsweise für die Lagerung, Verpackung und den Versand Ihrer Produkte. Wenn Sie sich für die eigenständige Option entscheiden, ist es wichtig, die anfallenden Kosten im Vorhinein so genau wie möglich zu errechnen.

Wenn über Amazon versendet wird (FBA), werden Gebühren für Versand, Lagerung und weitere, optionale Dienstleistungen fällig.

Wenn Sie den Versand über Amazon in Anspruch nehmen (FBA), sollten Sie sich vorab auf die Versand- und Lagergebühren von Amazon einstellen.

Auf Amazon verkaufen - Kosten FBA
https://sell.amazon.de/versand-durch-amazon?ref_=sdde_soa_fba_n

Die für den Versand anfallende, pauschale Gebühr wird pro Einheit bezahlt. Abhängig ist sie unter anderem von der Art des Produkts, seinen Maßen sowie dem Gewicht. Ermitteln können Sie die voraussichtlichen Kosten beispielsweise mit dem Kostenrechner von Amazon.

Zusätzlich können Kosten für den kontinuierlichen Transport in ein Amazon-Lager sowie für den Versand in das EU-Ausland anfallen.

Ebenso zu beachten sind die Lagergebühren, die jeden Monat entrichtet werden müssen. Dabei ist wichtig, wie viel Raum in Kubikmetern tatsächlich in Anspruch genommen wird. Der monatliche Preis pro Kubikmeter hängt von der jeweiligen Saison ab – zwischen Januar und September werden 26 Euro fällig, von Oktober bis Dezember 36 Euro. Auch für Artikel in Übergröße oder aus der Produktkategorie „Bekleidung und Schuhe“ können abweichen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie zügig Sie Ihren Lagerbestand bei Amazon verkaufen können, lohnt es sich, vorab eine kleine Menge einzulagern. Amazon berechnet nämlich zusätzliche Gebühren für die Langzeitlagerungen. Artikel, die mehr als 365 Tage gelagert werden, werden mit einer monatlichen Gebühr von 170 Euro pro Kubikmeter verrechnet.

Auf Amazon verkaufen - Kosten FBA 2
https://sell.amazon.de/preisgestaltung

2.3. Anfallende Zusatzkosten

Indirekt können noch weitere Kosten anfallen, wenn Sie Produkte bei Amazon verkaufen – zum Beispiel für die Etikettierung mit EAN-Codes, welche bei der GS1 angefordert werden müssen. Sollten Sie Inhaber einer eigenen Marke sein, kann es sich lohnen, diese bei Amazon zu registrieren. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung beim DPMA notwendig. Für die Anmeldung zahlen Sie ungefähr 300 Euro. Zusätzlich sollten Sie sich jedoch über die anfallende Umsatzsteuer informieren – in den monatlichen Abonnementgebühren Ihres Verkäuferkontos ist diese nicht enthalten.

Die Kosten für den Verkauf auf Amazon finden Sie hier. Nutzen Sie gerne den Gebührenrechner, damit Sie eine grobe Vorstellung von den Kosten haben, bevor diese in Ihrem Verkäuferkonto erscheinen.

Benötigen Sie Hilfe, Ihre Produkte bei Amazon zu verkaufen und alle notwendigen Rahmenbedingungen zu klären, helfen wir als Ihre Amazon Agentur gerne weiter.

Unser Tipp: Sparen Sie sich hohe Opportunitätskosten und arbeiten Sie mit einer professionellen Amazon Agentur zusammen, damit Sie von Beginn an mehr Umsatz erzielen.
Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie transparent!

3. Welche Marge ist für einen Marketplace Seller üblich?

In der Regel sind es für Marketplace Seller, die über Amazon verkaufen, 5% bis 20%. Hierbei wird unterschieden, wie hochpreisig Ihre Produkte sind. Je günstiger der Verkaufspreis an sich ist, desto weniger Marge können Sie erwarten; dafür aber können eine höhere Stückzahl bei Amazon verkaufen als von einem Produkt, welches z.B. doppelt so viel kostet. Achten Sie aber stark auf Ihren Wettbewerb. Eine Wettbewerbsrecherche hilft Ihnen, den durchschnittlichen Preis zu ermitteln und somit später Ihre Marge.

4. Die verschiedenen Arten von Amazon-Verkäufern

4.1. Resellern, also Verkäufern von Handelsmarken

Diese Art kennzeichnet sich durch einen besonders hohen Wettbewerb, da es schließlich noch weitere Anbieter gibt, die exakt die gleichen Produkte auf Amazon verkaufen.

Schwierig macht es insbesondere die Buy Box zu gewinnen, die sich auf der rechten Seite der Produktdetailseite befindet und nur bei einem Verkäufer gezeigt wird.

Unter der Buy Box werden weitere Händler angezeigt, die die gleiche Ware verkaufen. Allerdings ist es eine Seltenheit, dass sich potenzielle Käufer auch bei alternativen Anbietern umsehen. Ist das gewünschte Produkt einmal gefunden, führt der Weg meist unmittelbar zum Warenkorb. Aus diesem Grund erhält der Erstplatzierte den Löwenanteil aller Bestellungen, für die weniger gut positionierten Händler entscheiden sich kaum noch Kunden.

Aus diesem Grund sollte Ihr Ziel sein, den Kampf um die Buy Box für sich zu entscheiden – darüber entscheidet ein Algorithmus, welcher auf verschiedenen Faktoren beruht. Wichtig, um die eigenen Produkte über die Buy Box bei Amazon verkaufen zu können, sind natürlich viele gute Bewertungen. Sehr gute Rezensionen eines Händlers erhöhen die Chancen, in der Buy Box berücksichtigt zu werden. Hinzu kommen vier weitere Punkte:

  • Preisgestaltung: Für die Buy Box wählt Amazon vorrangig Händler, die ein gutes Verhältnis zwischen guten Statistiken und einem möglichst niedrigen Preis aufweisen können. Somit müssen Sie nicht das günstigste Produkt anbieten, um von dieser Aufmerksamkeit zu profitieren. Allerdings sollte er im Vergleich zu anderen Händlern, die das gleiche auf Amazon verkaufen, nicht zu hoch sein.
  • Lieferzeiten: Versuchen Sie, den schnellstmöglichen Versand anzubieten. Selbstverständlich ist die Zufriedenheit der Kunden Amazons höchste Prämisse. Deshalb haben Händler mit kurzen Lieferzeiten einen Vorteil innerhalb der Buy Box.
  • Amazon FBA: Werden Produkte über Amazon versendet, zeigen Nutzer sich oftmals kaufbereiter. Das liegt daran, dass der Plattform ein hohes Vertrauen entgegengebracht wird. Händler, die mit FBA über Amazon verkaufen, werden in der Buy Box oftmals bevorzugt.
  • Amazon Prime: Nutzen Sie FBA, können Sie ebenso von Amazon Prime profitieren. Ist ein Prime-Account vorhanden, wählen Kunden selbstredend auch oft den Prime-Service. Dies kommt auch bei der Buy Box zum Tragen.

4.2. Eigenmarken auf Amazon verkaufen

Sie stellen eine Eigenmarke her und möchten diese auf Amazon verkaufen? Dann müssen Sie sich zumindest um die Buy Box keine Gedanken mehr machen – schließlich droht Ihnen bei Ihren angebotenen Produkten keinerlei Konkurrenz. Allerdings sehen sich Händler, die eigene Produkte bei Amazon verkaufen, vor ein anderes Problem gestellt: das Sortiment möglichst sichtbar zu machen. Amazon SEO ist hierbei ein wichtiges Stichwort. So gut wie alle Nutzer sehen sich lediglich die Ergebnisseite an, sodass Sie dafür sorgen sollten, hier möglichst weit oben aufzutauchen. In der Desktop-Version finden 16 Einträge Platz, mobil sind es nur 14. Ihr Ziel sollte dementsprechend sein, mit zielorientierter Suchmaschinenoptimierung unter den ersten 14 Ergebnissen zu landen.

Unsere Amazon Agentur unterstützt Sie dabei, Ihren Produkten die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.

5. Welche Strategie für das Verkaufen bei Amazon ist am besten für Großhändler/Importeure, Hersteller, Eigenmarken bzw. Private Label geeignet?

Wenn Sie Ihre Verkaufsstrategie auswählen, empfiehlt es sich, folgende Fragen im Vorfeld zu beantworten:

  1. Sind Sie Hersteller? Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass Amazon Ihr Produkt „optimiert“ und unter der eigenen Marke verkauft? Wählen Sie die Produkte aus, die man nur mit viel Aufwand oder Wissen kopieren kann.
  2. Sind Sie Großhändler oder Importeur? Verkaufen Sie bei Amazon lieber nur dann, wenn Sie Exklusivrechte auf dieses Produkt in diesem Land haben. Trotzdem kann man Ihr Produkt aus einem anderen Land einkaufen. Stellen Sie daher sicher, dass man diese Produkte identifiziert, z.B. über die EAN und kommunizieren Sie es an den Hersteller.

Haben Sie eine Eigenmarke bzw. Private Label? Ist Ihre Marke bei DMPA registriert? Falls nein, hier können Sie es anmelden. Wenn Sie noch keine Marke registriert haben, dann recherchieren Sie doch hier, ob Ihre Wunschmarke schon bei DMPA registriert ist. Beachten Sie den gleichen Punkt wie für Hersteller, siehe oben

Wir unterstützen Sie dabei, die beste Strategie für Ihren Erfolg auf Amazon zu finden. Sodass Sie in nur wenigen Wochen eine deutliche Umsatzsteigerung erzielen.
Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf und wir klären alles im persönlichen Gespräch!

6. Checkliste für Ihren Einstieg in den Verkauf bei Amazon

In der Regel sind es für Marketplace Seller, die über Amazon verkaufen, 5% bis 20%. Hierbei wird unterschieden, wie hochpreisig Ihre Produkte sind. Je günstiger der Verkaufspreis an sich ist, desto weniger Marge können Sie erwarten; dafür aber können eine höhere Stückzahl bei Amazon verkaufen als von einem Produkt, welches z.B. doppelt so viel kostet. Achten Sie aber stark auf Ihren Wettbewerb. Eine Wettbewerbsrecherche hilft Ihnen, den durchschnittlichen Preis zu ermitteln und somit später Ihre Marge.

Was Sie benötigen, um Ihre Registrierung abzuschließen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass – durch die Identitätsprüfung werden Verkaufspartner und Kunden geschützt
  • Kreditkarte (auch internationale Karten werden akzeptiert)
  • Amazon-Kundenkonto oder geschäftliche E-Mail-Adresse
  • Informationen zu Ihrer Firmenregistrierung (inkl. Umsatzsteuer-ID)

Das benötigen Sie, um Produkte bei Amazon zu verkaufen:

  • In der Regel brauchen Sie eine GTIN-Nummer (Global Trade Item Number – bspw. UPC, ISBN oder EAN)
  • SKU (Artikelnummer)
  • Produkttitel
  • Beschreibung und stichpunktartige Aufzählung der Vorteile
  • Relevante Keywords
  • Bis zu 9 Produktbilder

Für Letztere gibt es bei Amazon strenge Anforderungen. So müssen die Produkte beispielsweise mindestens 85 Prozent des Bildes ausfüllen, dürfen keine Logos enthalten und müssen eine Größe von 1000px bis 10.000px an der längsten Seite aufweisen.

Auf Amazon verkaufen - Produktseitehttps://sellercentral.amazon.de/gp/help/external/help.html?itemID=E2GNWMVK8URG8XT&language=de_DE&ref=efph_E2GNWMVK8URG8XT_relt_201370970

6.1. Verkäufer-Account erstellen, um Produkte bei Amazon zu verkaufen

Wenn Sie die bisher aufgezählten Punkte in Ihrer Planung berücksichtigt haben, können Sie sich in Ruhe um die Erstellung Ihres Verkäufer-Kontos kümmern. Für die Registrierung ist die Angabe eines Zahlungsart notwendig sowie eine Telefonnummer, die Unternehmensdaten, Angaben zur primären Kontaktperson sowie eine Bankkontonummer, um die Verkäufe ordnungsgemäß abwickeln zu können.

7. Wie richtet man ein Verkäufer-Account auf Amazon ein?

Sie registrieren sich hier und folgen den Schritten, die Ihnen Amazon anbietet. Die Registrierung ist nicht das Problem.

Sollten Sie sich für den Verkauf auf Amazon entscheiden und benötigen Unterstützung bei der Registrierung, kontaktieren Sie mich gerne hier: Kontakt

Amazon Konto erstellen

7.1. Verkäufer-Konto einrichten, um auf Amazon zu verkaufen

Achten Sie bei sämtlichen Informationen, die Sie für die Erstellung Ihres Verkäufer-Accounts angeben müssen, darauf, dass diese richtig sind. Ist die Entscheidung für eine Konto-Variante gefallen, werden Sie aufgefordert, Ihre E-Mail-Adresse sowie ein Passwort anzugeben.

Idealerweise sollten Sie hierfür nicht Ihr privates Amazon-Konto verwenden – auch wenn dies ebenso möglich wäre. Ein zweites, ausschließlich für das Verkaufen bei Amazon erstelltes Konto ist durchaus empfehlenswert.

Neben Angaben zu Ihrer Person sind auch Informationen zu der Form Ihres Unternehmens wichtig – etwa, ob es sich um ein Unternehmen in Privatbesitz oder ein börsennotiertes Unternehmen handelt.

Auch der Unternehmenssitz muss angegeben werden. Zusätzlich kommen noch die Adresse des Unternehmens, die geschäftliche Telefonnummer sowie eine primäre Kontaktperson, ein Unternehmensvertreter und die Angabe, ob das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist.

Zur primären Kontaktperson müssen noch präzisere Daten angegeben werden, um Produkte bei Amazon verkaufen zu können – beispielsweise die Staatsangehörigkeit, das Geburtsland und -datum, die Wohnadresse und mehr. Ebenso wichtig sind die Angaben zu sämtlichen wirtschaftlich Berechtigten des Unternehmens.

Natürlich sollten diese Angaben so genau und realitätsgetreu wie möglich angegeben werden. Ansonsten drohen Komplikationen bei der Anmeldung. Überprüfen Sie die eingetragenen Informationen auf Fehler, ehe Sie die Registration abschließen.

7.2. Auf Amazon verkaufen: Zahlungsmethode angeben

Haben Sie die oberen Angaben fertiggestellt und bestätigt, kümmern Sie sich um die Zahlungsmethode. Hier geben Sie beispielsweise Ihre Kreditkarte bzw. die Firmenkreditkarte an – sobald die Registrierung fertig ist, können Sie die Zahlungsmethode beliebig anpassen.

Ebenso ist an dieser Stelle zu klären, ob Sie sich für Fulfillment by Amazon entscheiden möchten oder Versand und Lagerung selbst übernehmen. Die Einstellungen lassen sich jedoch im Nachhinein beliebig ändern.

Sie wollen so schnell wie möglich Ihre Produkte auf Amazon verkaufen?
Als erfahrene Full Service Amazon Agentur wissen wir genau, wie Sie das schaffen. Nehmen Sie gleich jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie uns Ihre Strategie definieren!

8. FBM oder FBA – die Versandarten bei Amazon

8.1. FBM: Fulfillment by Merchant

Die Abkürzung FBM bedeutet „Fulfillment by Merchant“ – insofern wickeln diejenigen, die Ihre Artikel bei Amazon verkaufen, den gesamten Auftragsprozess inklusive Lagerung und Versand eigenständig ab. Ebenso übernehmen die Händler persönlich die Kundenbetreuung.

Der Vorteil ist selbstverständlich, dass die Verkäufer jedes Detail im Versandprozess selbst bestimmen und ihr Produkt somit bestmöglich verpackt über Amazon verkaufen können.

Wer sich für FBA, also den Versand durch Amazon entscheidet, legt diese Verantwortung natürlich in die Hände der Mitarbeiter der Handelsplattform. Natürlich ist auch das Ziel von Amazon, die Ware unbeschadet und in bestem Zustand an den Kunden zu übersenden, doch kann der Verkäufer hier keinen Einfluss mehr darauf nehmen. So ist beispielsweise die individuelle, an das Produkt angepasste Verpackung nur bei FBM möglich.

Allerdings hat FBM auch seine Nachteile – schließlich ist die vollkommen selbstständige Abwicklung aller Bestellungen eine Menge Arbeit. Ideal mag diese Option für jene Händler sein, die seit längerer Zeit einen Online-Shop betreiben und eventuell auch den einen oder anderen Mitarbeiter eingestellt haben. Hier dürfte der eigenmächtige Versand keine allzu großen Probleme verursachen – kleineren oder frisch eingestiegenen Händlern könnte diese Aufgabe jedoch über den Kopf wachsen, insbesondere dann, wenn sich erste Erfolge zeigen und viele Bestellungen eintrudeln.

Hinzu kommt, dass Amazon-Versand bei den meisten Kunden ein hohes Vertrauen genießt, sodass er häufig bevorzugt wird. FBA-Verkäufer können somit eine starke Konkurrenz werden.

8.2. FBA: Fulfillment by Amazon

Fulfillment by Amazon (FBA) bedeutet, dass die gesamte Versandabwicklung von der Online-Plattform übernommen wird. Hierfür zahlen Sie als Käufer eine kleine Gebühr an Amazon, gegen die Sie Ihre Waren im Amazon-Lager verwahren dürfen und sich nicht mehr um Versand und Verpackung kümmern müssen.

Auf diese Weise wird Ihnen sehr viel Arbeitsaufwand abgenommen, sodass Sie sich ganz auf Ihre Produkte konzentrieren können. Ebenso ist positiv herauszustellen, dass die meisten

Amazon-Kunden den FBA-Versand bevorzugen und ihm hohes Vertrauen entgegenbringen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der FBA-Versand Ihnen möglich macht, Ihre Produkte mit dem beliebten Prime-Service über Amazon zu verkaufen. Schließlich handelt es sich hierbei um ein gern genutztes Abonnement – und Prime-Nutzer, die für diesen Service bezahlen, möchten Ihre Vorteile natürlich gerne einlösen.

So entscheiden Sie selbst sich eher ungern für Produkte, die nicht über Amazon versandt werden. Wenn Sie Ihre Produkte mit Prime-versand anbieten, können Sie also ebenso von dem äußerst großen Anteil an Prime-Abonnenten profitieren.

Ein potenzieller Nachteil ist allerdings, dass FBA Sie dazu zwingt, die Kontrolle über die Verpackung und den Versand Ihrer Produkte abzugeben. Wenn Sie sich also entscheiden, Ihre Produkte mit FBA über Amazon zu verkaufen, sollten Sie die Plattform so genau wie nur möglich einweisen, um welche Produkte es sich handelt und ob bei der Verpackung auf etwas besonderes geachtet werden muss.

Ebenso muss die monatliche Gebühr bedacht werden, die für die in Amazons Lagerhäusern stattfindende Aufbewahrung bis zum Versand anfällt. Insofern muss vorher abgewogen werden, ob sich die Extra-Kosten für die Lagerung in den Logistikzentren von Amazon lohnt.

8.3. Beide Versandmodelle im Vergleich: auf Amazon verkaufen

Wie so oft, haben auch die beiden verfügbaren Versandmodelle Vor- und Nachteile, die es zu bedenken gibt, wenn man auf Amazon verkaufen möchte. So lässt sich kein eindeutiger Gewinner herausstellen – es kommt ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Händlers an.

Wer bereits erfahren mit dem Warenversand ist und eine Routine für sich gefunden hat, was das Versenden von Bestellungen angeht, muss nicht zwingend FBA nutzen, um bei Amazon verkaufen zu können. Auf diese Weise lassen sich Zusatzkosten sparen und der Händler behält die Kontrolle darüber, wie genau die Produkte verpackt und versendet werden. Auch der direkte Kundenkontakt wird von vielen Händlern geschätzt. FBA hingegen lohnt sich insbesondere für neue Händler, auch wenn eine monatliche Gebühr entrichtet werden muss.

Der Versand über Amazon kann helfen, sich auf dem Markt zu etablieren, da ihm großes Vertrauen entgegengebracht wird und auch Prime-Kunden sich gern für ihn entscheiden, um die Vorteile ihres Abonnements ausnutzen zu können. Auf diese Weise sind die Hürden geringer, die ersten Produkte über Amazon zu verkaufen und sich einen guten Ruf zu erarbeiten. Natürlich ist es ebenso eine Aufwandsersparnis, den Versand nicht selbst vornehmen zu müssen.

Information bzgl. Amazon FBA Gebühren finden Sie im Kapitel 2.2. „Kosten für den Versand“.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite, um das beste Versandmodell für Sie zu bestimmen. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf und steigern Sie den Umsatz Ihrer Amazon-Verkäufe!

9. Welche Versandart ist die richtige, wenn man bei Amazon verkaufen möchte?

Nutzen Sie am besten immer Amazon FBA. Ausnahme – Ihre Produkte kosten über 2.000 €. Für Produkte, bei denen der Versand über die Plattform läuft, ist die Erstattungshöhe auf 2.000 € beschränkt. Daher macht es Sinn, eine separate Versicherung abzuschließen – aber ob Sie sich den Stress antun möchten, ist Ihre Entscheidung. Daher sollten Sie lieber nur die Produkte über FBA versenden, die Ihnen bei Verlust / Beschädigung keine Zeit rauben, sondern einfach abgeschrieben werden können. Ansonsten versenden Sie lieber selbst.

9.1. Benennung des Händlerkontos – erfolgreich bei Amazon verkaufen

Der nächste Schritt, der auf Sie wartet, ist die Benennung Ihres Verkäuferkontos. Dieser repräsentiert das Unternehmen und wird auf jeder Produktseite angezeigt. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Namen mit Bedacht auszuwählen.

Im Grunde besteht später noch die Möglichkeit, den Namen zu ändern – wenn Sie diese Möglichkeit allerdings zu oft nutzen, kann das zu Problemen mit Ihrer Glaubwürdigkeit führen. Wenn Sie erfolgreich bei Amazon verkaufen möchten, ist es entsprechend wichtig, sich vorher einen überzeugenden Namen überlegt zu haben.

Sobald der Name bestätigt ist, können Sie die Einrichtung Ihres Verkäuferkontos als abgeschlossen erachten und anfangen, Ihre Produkte bei Amazon zu verkaufen. Auf der Startseite der Seller Central erwarten Sie schließlich sämtliche Einstellungen und Funktionen rund um Ihr Verkäuferkonto.

10. Allgemeine Infos zu den Umsatzsteueranforderungen

Je nachdem, welche Art von Unternehmen Sie führen, könnten Sie in europäischen Ländern umsatzsteuerpflichtig sein. Die Faktoren, welche über die Umsatzsteuerpflicht entscheiden, sind beispielsweise der Standort der Niederlassung, der Jahresumsatz sowie das Versandmodell.

Wenn Sie sich bewusst über die verschiedenen Umsatzsteueranforderungen sind, können Sie viele böse Überraschungen vermeiden. Wenn Sie sich für die entsprechenden Module registrieren und diese verwalten möchten, sollten Sie sich durch die Einstellungen zum Verkäuferkonto über „Ihre Programme“ bis hin zum Punkt „Verwalten“ klicken.

Hier werden sämtliche Module aufgelistet, für welche Sie sich registrieren können – in der Regel lässt sich die Registrierung mittels weniger Klicks abschließen.

11. Die Amazon Seller Central – die ersten Produkte bei Amazon verkaufen

Mit dem Abschluss Ihrer Registrierung als Käufer, haben Sie Zugang zu Ihrem persönlichen Konto in der Seller Central – hierbei handelt es sich um Ihre zentrale Anlaufstelle für alles, was Sie bei Amazon verkaufen.

Nicht nur können Sie hier die Verwaltung Ihres Verkäuferkontos vornehmen, gleichzeitig ist die Seller Central das Portal für Ihr gesamtes Amazon-Business: Fügen Sie Produktinformationen hinzu, verwalten Sie Ihren Lagerbestand und suchen Sie nach nützlichen Inhalten, die Ihnen dabei helfen, Ihre Produkte bei Amazon zu verkaufen. Ebenso wickeln Sie über dieses Portal sämtliche Zahlungen ab und erstellen Angebote für Ihre Produkte.

Bestellungen bei Amazon verwalten

Wichtige Funktionen in der Seller Central:

  • In der Registerkarte „Lagerbestand“ erhalten Sie einen Überblick über den Bestand in Ihrem Lager und können so Angebote aktualisieren
  • Benutzerdefinierte Statistiken und Berichte sowie die Möglichkeit, häufig genutzte Vorlagen zu markieren, machen es Ihnen besonders leicht, Ihre Produkte bei Amazon zu verkaufen
  • Praktische Tools für Kundenstatistiken unterstützen Sie dabei, Ihre Leistung als Verkäufer zu überwachen und auszuwerten
  • In der Seller Central können Sie sich ebenso an den Service für Verkaufspartner wenden und ein Ticket für das Fallprotokoll erstellen
  • Zu guter Letzt haben Sie hier die Möglichkeit, den Tagesumsatz für die Waren im Auge zu behalten, die Sie bei Amazon verkaufen

11.1. Bei Amazon verkaufen – Ihre Verkäufer-App

Mit der eigens für Verkäufer entwickelten App von Amazon können Sie Ihre Verkäufe nachverfolgen, verkaufsfähige Produkte finden, Bestellungen versenden, Anfragen beantworten, professionelle Produktfotos einstellen und bearbeiten und ebenso Angebote von Ihrem Handy aus erstellen.

Auf Amazon verkaufen -  Mobil Apphttps://sell.amazon.de/online-verkaufen/leitfaden-fuer-anfaenger

11.2. Die Amazon Seller Central zusammengefasst

In der Seller Central werden Ihnen alle Funktionen geboten, damit Händler Ihre Produkte als Drittanbieter bei Amazon verkaufen können. Das Basis-Konto ist prinzipiell kostenlos, sodass nach der Registrierung und Anpassung der notwendigen Einstellungen schon gleich mit dem Verkauf begonnen werden kann.

Die Zahlungsabwicklung übernimmt hierbei Amazon, sodass Sie als Verkäufer in fixen Abständen ausgezahlt werden. Auf diese Weise können Verkäufer und Kunden gleichermaßen auf eine sichere Abwicklung der Zahlungen bauen. Ebenso haben Sie hier die Möglichkeit, Ihre Waren als „Sponsored Products“ zu bewerben und somit Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Diese Art der Werbeanzeigen wird via Cost-per-Click bezahlt – hierfür steht Ihnen ebenso ein passendes Analyse-Tool zur Verfügung.

Des Weiteren können Sie auch die Nachfrage nach den Produkten, die Sie bei Amazon verkaufen, analysieren und gleichzeitig den Kontakt zu Ihren Kunden aufrechterhalten. Das Feedback hilft Ihnen, Ihre Amazon-Verkäufe erfolgreicher zu gestalten.

In der Seller Central wird dem Verkäufer im Prinzip die Möglichkeit geboten, frei zu verwalten und den Verkauf der Waren selbstständig zu managen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, FBA (Fulfillment by Amazon zu nutzen), werden Ihnen Tätigkeiten rund um die Lagerung und den Versand wie auch die Rückgaben von der E-Commerce-Plattform abgenommen. Auch Amazon selbst stellt fest, dass Kunden über Amazon versendete Waren präferieren, vor allem, da sich diese auch für den Prime-Versand qualifizieren. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, FBA zu nutzen, um Produkte bei Amazon zu verkaufen.

Doch bringt die Seller Central auch Nachteile mit sich – insbesondere, da die Werbemöglichkeiten begrenzt sind. Zwar gibt es bei Amazon verschiedene Optionen, um Produkte zu bewerben (Amazon PPC), doch belaufen sich diese auf Sponsored Products sowie, für diejenigen, die eine Marke bei Amazon angemeldet haben, Sponsored Brands Kampagnen. Allerdings ist die Seller Central insbesondere für kleinere Shops interessant, da diese die Kontrolle über Ihre Waren und Preise behalten. Wird zusätzlich Fulfillment by Amazon genutzt, lässt sich eine große potenzielle Käuferschaft erreichen.

11.3. Das erste Produkt bei Amazon verkaufen

Wenn Sie Waren bei Amazon verkaufen möchten, müssen Sie zuerst ein entsprechendes Produktangebot erstellen. Hierfür können Sie entweder ein bereits existierendes Angebot nutzen – beispielsweise, wenn schon andere Händler dasselbe Produkt bei Amazon verkaufen – oder sie erstellen ein ganz neues Angebot, wenn Sie etwa der erste Verkäufer eines bestimmten Produkts sind.

11.4. Das brauchen Sie, um Produkte bei Amazon zu verkaufen

In der Regel brauchen Produkte, die Sie bei Amazon verkaufen möchten, eine Global Trade Item Number, kurz GTIN. Dazu gehören etwa UPC, ISBN oder EAN. Die Handelsplattform nutzt diese Nummern, um genau zu identifizieren, um welchen Artikel es sich handelt.

Sollten Sie ein bereits auf Amazon vorhandenes Produkt anbieten wollen, ist diese Produktkennung nicht notwendig – sie ist bereits bei Amazon vorhanden. Ein neues Produkt allerdings kann einen UPC-Code erfordern, den Sie entweder erwerben oder eine Befreiung beantragen müssen.

Auch ASINs spielen eine wichtige Rolle, wenn Sie Ihre Produkte bei Amazon verkaufen möchten – hierbei handelt es sich um eine Amazon-Standard-Identifikationsnummer, die an alle Produkte vergeben wird. Wird eine neue Produktdetailseite aufgezogen, müssen Sie auch eine neue ASIN erstellen. Sobald die Rede von einer ASIN ist, ist meist auch direkt das Produkt selbst gemeint. Insofern fungieren die Begriffe ASIN, Artikel, Produkt und Produktdetailseite als Synonyme.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite, um das beste Versandmodell für Sie zu bestimmen. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf und steigern Sie den Umsatz Ihrer Amazon-Verkäufe!

12. Wie listet man ein Produkt auf Amazon?

Es gibt folgende 3 Möglichkeiten auf Amazon, um Ihre Produkte zu listen:

  1. Direktintegration – Sie loggen sich in Ihr Verkäuferkonto ein und geben alle Daten per Hand ein.
  2. Über eine Importtabelle – Sie importieren eine von Amazon für Ihre Kategorie bereitgestellte Tabelle, die Sie vorab mit allen notwendigen Daten ausgefüllt haben. Achtung! Die Tabelle ist riesig und sorgt immer für große Augen, wenn man diese Tabelle zuerst sieht.
  3. API-Integration mittels einer Marktplatzsoftware z.B. Tradebyte. Sie geben in diese Software die Daten einmalig ein und diese werden an verschieden Marktplätze (Amazon, OTTO, Zalando etc.) importiert. Darauffolgend erscheinen die entsprechenden Daten in Ihrem Verkäuferkonto.

12.1. Shopify-Konto verbinden, um bei Amazon zu verkaufen

Wenn Sie bereits über ein Shopify-Konto verfügen, können Sie es mit Ihrem Amazon-Händlerkonto verbinden – zunächst brauchen Sie hierfür allerdings die Genehmigung von Amazon.

Im Anschluss können Sie über die Navigation im Dashboard bei Shopify auf das Plus neben Vertriebskanäle klicken, um eine Liste zu öffnen, in welcher sich auch Amazon befindet. Klicken Sie hier auf „Vertriebskanal hinzufügen“ und im Anschluss auf „Mit Amazon verbinden“. Schon sind Sie fertig!

13. Aus welcher Kategorie sollte man Produkte auf Amazon verkaufen?

Heutzutage verkaufen über Amazon derart unterschiedliche Händler Ihre Waren, dass es auf der Handelsplattform mittlerweile Produkte aus fast allen vorstellbaren Kategorien gibt. Man sollte aus diesem Grund lieber mit einer Kategorie anfangen, in welcher die Auswahl bisher eher beschränkt ist. Somit hat man weniger Wettberber und tendenziell bessere Chancen, die eigenen Produkte erfolgreich über Amazon zu verkaufen. Es gibt ausgewählte Kategorien, in denen man zwar verkaufen kann, doch unterliegen Produkte aus diesen Kategorien vor dem Verkauf diversen Beschränkungen wie z.B. speziellen Zertifikaten, die von Amazon vor dem Verkauf geprüft werden. (Quelle: Amazon – Richtlinien, Vereinbarungen und Leitfäden) Produkte, für die vor dem Verkaufen auf Amazon zunächst bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, sind etwa die folgenden:

  • Alkohol
  • Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel
  • Auto und Motorrad
  • Bekleidung
  • Elektronik
  • Erotik
  • Gefahrgüter
  • Kosmetik
  • Lebensmittel & Getränke
  • Medizinprodukte
  • Schmuck
  • Tabak, E-Zigaretten und Raucherzubehör
  • Tierprodukte
  • Waffen

Um entsprechende Produkte bei Amazon verkaufen zu können, müssen Sie zunächst einen Antrag auf die Kategoriegenehmigung stellen. Besonders beliebte Kategorien, beispielsweise Bekleidung, Schuhe oder Schmuck, bedürfen einer solchen Genehmigung. Welche Anforderungen erfüllt sein müssen, entnehmen Sie den Genehmigungsanforderungen für jede Kategorie.

14. Generierung von Traffic für Ihren Shop

Möchten Sie erfolgreich Produkte bei Amazon verkaufen, müssen Sie natürlich wissen, wie sich bei der beliebten Handelsplattform am besten Umsatz generieren lässt. Hierfür gibt es eine ganze Reihe von Optionen – in den folgenden Absätzen erwarten Sie einige Möglichkeiten, Ihre Produkte bei Amazon zu bewerben.

Wenn Sie Artikel bei Amazon verkaufen möchten, sollten Sie definitiv bereits erschlossene Möglichkeiten ausnutzen – beispielsweise könnte E-Mail-Marketing bei Bestandskunden eine Option für Sie sein, mit der Sie diese auf Ihren neu erstellten Amazon-Shop hinweisen können.

Da es sich um Personen handelt, die im Idealfall bereits gute Erfahrungen mit Ihnen gemacht haben, können Sie so mit Käufen und ebenso mit guten Bewertungen durch frühere Käufer rechnen. So wird es einfacher, sich auf dem Amazon-Markt zu etablieren.

Auch andere Kanäle können weiterhelfen – zum Beispiel Pinterest, wo Sie Amazon-Links zu Gruppenboards hinzufügen können. Da die meisten kleinen Shops kein riesiges Social-Media-Following haben, können diese geteilten Boards die beste Lösung sein, um möglichst viele potenzielle Käufer zu erreichen. Tools wie PinGroupie helfen zudem, passende Boards ausfindig zu machen.

Die beliebteste Möglichkeit stellen gesponsorte Werbeanzeigen dar, die auch ohne ein bereits vorhandenes Publikum für Sichtbarkeit sorgen. Klug eingesetztes Werbebudget kann helfen, mehr bei Amazon zu verkaufen, da Sie so die Möglichkeit haben, Ihre Produkte in den Suchergebnissen über denen der Konkurrenz zu platzieren.

14.1. Positionierung in Ranglisten bei Amazon

Innerhalb der verschiedenen Produktkategorien erstellt Amazon oftmals Ranglisten, welche die beliebtesten Produkte anhand der Verkaufszahlen wiedergeben.

Die Position der Produkte wird durch einen Algorithmus ermittelt: Artikel, die einen tiefen Sales Rank haben, eignen sich sehr gut, wenn Sie bei Amazon verkaufen möchten – schließlich ist hierbei die Konkurrenz niedriger, weshalb Sie damit rechnen können, dass es sich schneller verkauft als eines mit einem sehr hohen Verkaufsrang.

Ein Verkaufsrang unter 10.000 bietet eine hohe Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Verkäufe. Auch in der Seller Central lässt sich anhand der Kennzahlen (ASIN oder UPC) der Verkaufsrang eines Produktes ermitteln. Auf diese Weise verschafft Ihnen der Verkaufsrang einen Überblick über die Optionen innerhalb der unterschiedlichen Produktkategorien.

Über den Algorithmus, den Amazon nutzt, entscheiden rund 35 unterschiedliche Ranking-Faktoren, für die Sie Ihre Produkte optimieren können. Dabei können Sie beispielsweise folgende Aspekte in den Blick nehmen:

  • Verkaufszahlen: Je mehr Verkäufe, desto höher ist die Sichtbarkeit in der Regel. Obwohl sich ausgerechnet dieser Faktor nicht direkt beeinflussen lässt, ist er wichtig, im Blick zu behalten, wenn Sie möglichst erfolgreich bei Amazon verkaufen möchten. Mit der Zeit werden Ihre Verkaufszahlen steigen und somit auch Ihr Ranking.
  • Relevanz: Wenn Nutzer nach einem Produkt suchen, werden zunächst diejenigen Produkte herausgefiltert, die der Algorithmus als besonders relevant bewertet. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihre Produktbeschreibung möglichst viele wichtige Suchbegriffe enthält.
  • Conversion-Rate: Auch die Conversion-Rate ist, ähnlich wie bei den Verkaufszahlen, wichtig für den Algorithmus. Das bedeutet, dass je mehr Conversions Sie für ein bestimmtes Keyword erzielen können, desto höher wird Ihr Produkt für ebendieses im Ranking platziert.
  • Click-Through-Rate: Ähnliches gilt auch für die CTR – je höher sie bei einem bestimmten Suchbegriff ist, desto höher auch das Ranking des Produkts für das Keyword.

Selbstverständlich sind die meisten dieser Punkte vom Kunden abhängig. Doch gibt es auch einige Faktoren, die Sie aktiv angehen können, um erfolgreich bei Amazon zu verkaufen:

  • Vorteilhafte Produktbilder:Produktfotos sollten Kunden dazu animieren, Ihr Produkt zu kaufen. Deshalb sollte es möglichst vorteilhaft dargestellt werden und gut zu erkennen sein. Im Idealfall sollten Sie es auch aus verschiedenen Winkeln und gegebenenfalls auch in Benutzung fotografieren.
  • Angemessene Preisgestaltung:Um erfolgreich bei Amazon verkaufen zu können, sollte der Preis nicht zu hoch angesetzt sein – sonst greifen Ihre potenziellen Kunden lieber auf günstigere Konkurrenzprodukte zurück.
  • Versandkosten: Gratis-Versand ist bei Amazon Gang und Gäbe, deswegen sollten auch Sie diesen ermöglichen.
  • Amazon Prime:Für die meisten Verkäufer lohnt es sich, Ihre Produkte mit Prime bei Amazon zu verkaufen. Schließlich sind viele Amazon-Nutzer auch Prime-Kunden und machen von ihren Vorteilen auch gern Gebrauch. Zudem erhöht die Prime-Option die Conversion Rate, was ein wertvoller Ranking-Faktor ist.
  • Bewertungen: Sowohl bei Ihren Produkten als auch bei Ihrem Verkäuferkonto sind Bewertungen wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie neben guter Qualität und Funktion Ihrer Produkte auch einen exzellenten Service und zügige Lieferungen bieten. Positive Bewertungen sind oftmals auch der wichtigste Faktor, wenn es darum geht, weshalb sich Nutzer bei Amazon für einen bestimmten Shop entscheiden. Beachten Sie diese Faktoren, können Sie erfolgreich Ihre Conversion Rate erhöhen und mehr bei Amazon verkaufen.

Gehen Sie von Anfang an vor, wie die erfolgreichsten Verkäufer auf Amazon und arbeiten Sie mit einer speziellen Amazon Agentur zusammen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir besprechen Ihre Strategie persönlich!

15. Wie läuft die Verwaltung von Bestellungen ab?

Bei einer Direktintegration verwalten Sie Ihre Bestellungen direkt in Ihrem Amazon Verkäuferkonto. Ganz einfach. Sie können sehen, wie viele Bestellungen offen sind, wie viele schon versendet sind oder storniert wurden. „Ausstehend“ bedeutet, dass diese Bestellungen noch nicht freigegeben wurden.

Bestellungen bei Amazon verwalten

16. Welche Parameter sollte man beim Verkaufen über Amazon im Auge behalten und warum?

Wenn der Verkauf schon läuft, müssen Sie jederzeit Ihre „Verkaufsleistung“ (zu finden unter „Kundenzufriedenheit“ in Ihrem Amazon Verkäuferkonto) im Auge behalten. Wenn die Sendungen unpünktlich ankommen oder etwas mit dem Kundenfeedback nicht stimmt, kann es sehr schnell zu einer Account-Sperrung führen.

Verkaufsleistung bei Amazon

17. Wie sammelt man Bewertungen?

Man sammelt Bewertungen bei Amazon ganz einfach und als einziges vollständig legal über das Bewertungstool von Amazon. Das Schlimmste, was Sie Ihrem Verkäuferkonto antun können, ist, Bewertungen zu kaufen oder z.B. von Mitarbeitern oder Freunden erstellen zu lassen. Es gibt aber legale Möglichkeiten, kurzfristig mehrere Bewertungen für 1 Produkt zu erhalten, die zu keinen Abstrafungen führen werden. Das garantieren wir Ihnen gerne schriftlich. Kontaktieren Sie mich einfach hier dazu.

18. Wie expandiert man in andere Länder?

Eine Expansion in andere Länder macht erst dann Sinn, wenn Sie in Deutschland schon alle Hausaufgaben erfüllt haben. Amazon bietet Ihnen die Möglichkeit, aktuell in 10 Ländern zu verkaufen: Souq, Saudi-Arabien, USA, Brasilien, Kanada, Mexiko, Japan, Singapur, Australien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande und Deutschland.

Mit Amazon weltweit verkaufen

Wenn Sie international über Amazon verkaufen möchten, wird die steuerliche Situation zwangsweise komplexer. Beispielsweise muss ermittelt werden, welcher Steuersatz im Zielland für das entsprechende Produkt greift. In Deutschland beträgt die Mehrwertsteuer standardmäßig 19 Prozent, in Österreich allerdings sind es bereits 20. Mit der One Stop Shop (OSS) Regelung wird dies dann relevant, wenn die Umsatzgrenze von 10.000 Euro pro Jahr erreicht ist. Allerdings gibt es auch hierfür automatische Lösungen.

Sobald Sie als Amazon-Verkäufer aktiv werden, lohnt sich ein Besuch beim Steuerberater. Auf diese Weise gehen Sie keine Risiken ein, um erfolgreich und sicher bei Amazon verkaufen zu können – auch international. Planen Sie die Kosten für Ihren Steuerberater am besten sofort ein, vor allem dann, wenn Sie als Kapitalgesellschaft aktiv werden möchten.

19. Gründe, weshalb Sie bei Amazon verkaufen sollten

  1. Amazon ist die größte E-Commerce-Plattform weltweit.

Kein anderer Online-Marktplatz ist größer als Amazon – die Plattform verschickt im täglichen Durchschnitt rund 1,6 Millionen Päckchen. In einer Umfrage gaben zudem 55 Prozent der Befragten an, ihre Suche nach Produkten im Internet bereits bei Amazon zu beginnen. Wer nicht auf Amazon verkaufen möchte, lässt sich somit den Löwenanteil potenzieller Kunden entgehen. Sollten Sie also noch nicht auf der Plattform vertreten sein, sollten Sie jetzt Ihr Verkäuferkonto anlegen! Auch als zusätzlicher Vertriebskanal ist ein Händlerkonto sinnvoll, um sich Chancen auf eine Umsatzsteigerung zu sichern.

  1. Die Plattform kann ein attraktives passives Einkommen darstellen.

Wenn Sie auf Amazon verkaufen, erschließen Sie sich eine lukrative, zusätzliche Einnahmequelle. Schließlich ist es wichtig, genau dort präsent zu sein, wo sich auch potenzielle Kunden tummeln – und da Amazon die beliebteste Handelsplattform im Internet ist, sollte sie für alle Verkäufer zum Standardrepertoire gehören. Wenn Sie wissen, dass Ihre Zielgruppe sich beispielsweise häufig bei Facebook aufhält, können Sie passende Anzeigen schalten. Eine lesebereite Zielgruppe, die sich gern gründlich über ein Thema informieren möchte, freut sich über einen themenrelevanten Blog. All diese Maßnahmen können Sie mit einem Amazon-Shop kombinieren.

  1. Markenbindung und Vertrauen stärken

Aufgrund der Größe und Bekanntheit genießt Amazon natürlich ein sehr hohes Vertrauen und auch eine starke Kundenbindung. Bereits im Jahre 1994 gegründet, kann das Unternehmen auch auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. (Neue) Shops und Händler können von diesem Vertrauen profitieren, indem Sie Ihre Produkte bei Amazon und vor allem über Amazon (FBA) anbieten. Unter Umständen fühlen sich Kunden besser damit, Produkte in Ihrem Shop zu kaufen, wenn Sie bereits vertraut mit der Plattform sind. Auf diese Weise kann sich das entgegengebrachte Vertrauen auch positiv auf Ihren Ruf und die Bekanntheit Ihrer Brand auswirken. So erreichen Sie ebenso jene Kunden, die vielleicht stärker vor Risiken zurückscheuen. Mit der Zeit, wenn Sie Ihren Amazon-Shop weiter ausbauen, werden Sich gegebenenfalls auch Bestandskunden direkt für Ihren Amazon-Shop entscheiden.

  1. Bei Amazon warten zahlreiche registrierte Nutzer.

Übermäßig viele Amazon-Kunden sind Stammkunden und verfügen sogar über einen Prime-Account – allein in Deutschland belaufen sich diese auf etwa 17 Millionen. Der Marktanteil, den Amazon innerhalb der Branche hat, ist also kaum zu überbieten. Die meisten Kunden suchen Produkte, die sie erstehen möchten, also direkt bei Amazon. Insbesondere, da der Prime-Service einen kostenlosen und besonders schnellen Versand und weitere Benefits bietet. Wenn Sie auf Amazon verkaufen, profitieren Sie also direkt von diesem Umstand.

  1. Gebührenfrei Produkte bei Amazon verkaufen.

Solange Sie bei Amazon verkaufen, indem Sie ein Verkäuferkonto nutzen, kommen keine Gebühren für Produktlistings auf Sie zu. Das bedeutet, dass Sie endlos Produkte hinzufügen können, ohne dafür bezahlen zu müssen. Erst, wenn Sie ein professionelles Verkäuferkonto nutzen, werden monatlich 39 Euro fällig. Allerdings sind diese Kosten gerade dann, wenn man viel über Amazon verkaufen kann, äußerst günstig.

  1. Zahlreiche erfolgreiche Verkäufer auf der Plattform sprechen für sich.

Bei Amazon gibt es sehr viele Anbieter, die hohe Gewinne erzielen. Circa 0,3 Prozent Verkäufer bei Amazon können mit der Plattform allein einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Dollar generieren, 0,6 Prozent können über 50 Millionen Dollar einnehmen. Vor allem in Anbetracht dessen, dass es sich hierbei um nur einen einzigen Vertriebskanal handelt, sind die Einnahmen beträchtlich. Zudem muss erwähnt werden, dass etwa die Hälfte aller Amazon-Verkäufer jährlich rund 10.000 Dollar Umsatz erwirtschaften. Insofern stehen die Chancen gut, dass Sie auch derart hohe Gewinne einfahren können, wenn Sie etwas Mühe in einen eigenen Shop investieren und Ihre Produkte über Amazon verkaufen!

Sind Sie von den Gründen überzeugt? Dann starten Sie jetzt gleich Ihre Erfolgsstory auf Amazon. Als erfahrene Agentur stehen wir Ihnen dabei in jedem Schritt zur Seite.

20. Tipps und Tricks rund um das erfolgreiche Verkaufen bei Amazon

20.1. Betrachten Sie Ihren Amazon-Shop als Ihren eigentlichen Shop

Natürlich heißt auf Amazon verkaufen nicht direkt, dass Sie mühelos sechsstellige Umsätze generieren. Aus diesem Grund sollten Sie viel Wert darauf legen, Ihren Shop möglichst liebevoll zu gestalten und sämtliche Richtlinien für Produktdetailseiten zu beachten. Dafür lohnt es sich, den Amazon-Shop als den eigentlichen Shop aufzufassen und möglichst viel Traffic auf die Produktseiten zu lenken – hilfreich sind beispielsweise bezahlte Anzeigen. Auch sollten Sie darauf achten, Kunden zu positiven Bewertungen zu animieren – das geht am besten, indem Sie neben guten Produkten auch einen zuvorkommenden Service anbieten. Ziel ist es, sich bei Amazon einen guten Ruf aufzubauen, um schließlich den Amazon-Algorithmus für sich zu gewinnen.

20.2. Kümmern Sie sich frühzeitig um positive Bewertungen, wenn Sie bei Amazon verkaufen.

Bewertungen sind essenziell, um langfristig erfolgreich bei Amazon zu verkaufen. In dem Sinne sollte die Aufgabe, sie zu generieren, von Beginn an eine hohe Priorität genießen. Auch wenn Sie dieses Thema nicht direkt manipulieren können, sollten Sie sich beispielsweise um eine schnelle Rückerstattung kümmern, wenn Kunden unzufrieden sein sollten. Eine negative Bewertung lässt sich manchmal lösen, indem Sie den Kunden kontaktieren und eine Problemlösung anbieten. Schneller Ersatz und ein exzellenter Service können die Kundenzufriedenheit oft wieder herstellen und dafür sorgen, dass Kunden negative Bewertungen wieder zurücknehmen. Zudem stellen viele Händler fest, dass eine zu 95% positive Bewertung häufig zu einem besseren Ranking in den Suchergebnissen führt. Auf diese Weise können Sie schnell mehr bei Amazon verkaufen.

Auf Amazon verkaufen - Produktseite 2

20.3. Optimieren Sie Ihre Produktdetailseiten

Die Optimierung der Produktdetailseiten ist besonders wichtig, wenn Sie Produkte bei Amazon verkaufen möchten. Tools wie beispielsweise Merchant Words können helfen, das voraussichtliche Suchvolumen für bestimmte Keywords ausfindig zu machen und auch die Produktkategorien, für die sie wichtig sind.

Mithilfe gefragter Suchbegriffe verbessern Sie Ihre Chancen darauf, Ihre Produkte bei Amazon zu verkaufen, indem Sie in der organischen Suche gefunden werden. Zusätzlich lohnt es sich, im Vorfeld zu überlegen, welche Kategorie die passende für Ihre Produkte ist. Keyword-Tools helfen Ihnen ebenso dabei, Produkte mit hohen Verkaufschancen ausfindig zu machen.

Ähnlich wie auch Google, handelt es sich bei Amazon um eine Suchmaschine – allerdings lässt sich hier die Kaufintention eindeutig vorhersehen. Dass Nutzer sich einfach nur umsehen möchten, kommt eher selten vor. Deshalb ist Amazon SEO wichtig, um Ihre Produktseiten möglichst sichtbar zu machen.

Das betrifft sowohl die strukturelle als auch die inhaltliche Optimierung der Produktseiten, die beispielsweise in den folgenden Schritten erfolgen kann:

  • an den Kundenbedürfnissen orientierte Texte verfassen
  • Produkte bei Amazon verkaufen, die schöne und ansprechende Bilder haben
  • relevante Keywords verwenden
  • aktiv um Bewertungen bemühen

Titel des Produkts

Wenn Sie auf Amazon verkaufen möchten, ist der Produkttitel ein äußerst wichtiger Bestandteil Ihres Angebots. Dieser sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Maximal 200 Zeichen inklusive Leerzeichen
  • Keine Werbephrasen
  • Keine Verwendung dekorativer Zeichen wie beispielsweise *, !, <>
  • Produktspezifische Informationen müssen enthalten sein, z.B. „Laufjacke“

Auf Amazon verkaufen - Produktseiten-Titel

Ebenso sollten Sie darauf achten, dass die wichtigsten Keywords bereits im Titel enthalten sind. Denken Sie hierbei stets an Ihre potenziellen Käufer mit, die von zu kryptischen, langen Titeln abgeschreckt sein können. Selbstverständlich gibt es noch weitere Bereiche, die Sie mithilfe von Suchbegriffen optimieren können, um mehr bei Amazon zu verkaufen. Deshalb müssen Sie nicht alle Mühen auf den Titel allein konzentrieren.

Weitere Tipps für den idealen Produkttitel, wenn Sie bei Amazon verkaufen möchten:

  • Im Titel sollten nur die wichtigsten Informationen zur Identifizierung des Produkts enthalten sein.
  • Die empfohlene Länge für Titel sind 80 Zeichen – kurz, knapp und auf den Punkt.
  • Es sollten nicht ausschließlich Großbuchstaben verwendet werden.
  • Bis auf bei Präpositionen, Konjunktionen oder Artikel sollte der erste Buchstabe jedes Wortes groß geschrieben werden.
  • Anstelle von ausgeschriebenen Zahlen sollten Ziffern verwendet werden.
  • Im Titel kann die notwendige Interpunktion wie Bindestriche (-), Schrägstriche (/), Kommas (,), Et-Zeichen (&) und Punkte (.) enthalten sein.
  • Maßeinheiten können Sie im Titel abkürzen, bspw. in „kg“.
  • Bei untergeordneten Artikeln sollten Farb- und Größenvariationen angegeben werden.
  • Verzichten Sie auf subjektive Anmerkungen wie „Bester Artikel“.
  • Nichtsprachliche Zeichen sollten nicht verwendet werden.
  • Im Titel sollten Sie auf die Erwähnung Ihres Händlernamens verzichten.

Produktbeschreibung

In der Produktbeschreibung haben Sie die Möglichkeit, Kunden genauere Informationen zum Produkt und darüber, wie es verwendet wird, zu bieten. Alles, was nicht in den Titel kommt, darf in der Beschreibung erwähnt werden. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ihr Produkt so überzeugend wie möglich darstellen – selbstverständlich sollten Sie das Interesse Ihrer Besucher an den Produkten, die Sie bei Amazon verkaufen, wecken.

Die Beschreibung sollte möglichst so formatiert sein, dass sie leicht lesbar ist. Bei Amazon lassen sich HTML-Tags nutzen, um beispielsweise Zeilenumbrüche, Absätze, Aufzählungszeichen oder Fettdruck zu nutzen – weitere Formatierungen jedoch sind nicht erlaubt. Überdies liegt die maximale Zeichenanzahl bei 2000 Zeichen.

Die wichtigsten Richtlinien für das Verfassen von Produktbeschreibungen:

  • Beschreiben Sie die wichtigsten Eigenschaften des Produkts, beispielsweise den Stil, die Größe und auch, wie es verwendet wird.
  • Beschreiben Sie exakt die Maße, Hinweise zur Pflege und zur Garantie.
  • Achten Sie auf eine korrekte Grammatik, vollständige Sätze und die richtige Orthografie.
  • Verzichten Sie auf Informationen wie Website-URLs, E-Mail-Adressen, firmenspezifische Angaben, Informationen zu anderen Produkten sowie auf aggressive Werbesprache.

A+ Inhalt – was ist das eigentlich?

Ursprünglich als Enhanced Brand Content (EBC) bekannt, bietet das Programm A+ Inhalt Verkäufern die Möglichkeit, reichhaltigere Produktbeschreibungen zu verfassen. Hiermit lassen sich die Conversion Rate und auch die Verkaufszahlen erhöhen.

A+-Inhalt bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Beschreibungen ansprechender zu gestalten und Sie visuell an Ihre Brand Identity anzupassen. Insofern lassen sich die Eigenschaften und Vorteile der Produkte, die Sie bei Amazon verkaufen, besser hervorheben. Ebenso haben Verkäufer mit dieser Art von Produktbeschreibung die Möglichkeit, mehr und detailliertere Bilder zu ergänzen und ebenso mehr Text zu nutzen, der eine umfangreichere Beschreibung des Produkts ermöglicht.

Das Programm steht ausschließlich Markeninhabern zur Verfügung, die bei Amazon als solche registriert sind.

Aufzählungen

Aufzählungen auf der Produktseite sind dafür da, die Merkmale und Vorteile der Produkte, die Sie bei Amazon verkaufen, zu beschreiben. Insgesamt können Sie bis zu 5 Aufzählungspunkte zu jeder Produktseite hinzufügen.

Auf Amazon verkaufen - Produktseite - Aufzählungpunkte

Beschreiben Sie kurz die wichtigsten Merkmale und Vorteile Ihres Produkts, so kurz und prägnant wie möglich. Heben Sie jeweils ein Merkmal pro Aufzählungspunkt hervor. Hier sollten Sie ebenfalls relevante Suchbegriffe einfügen – vor allem jene, die im Titel keinen Platz mehr gefunden haben.

Zusätzlich empfiehlt Amazon, alle Aufzählungspunkte zusammen unter 1000 Zeichen zu halten. Geben Sie dementsprechend Acht auf Länge und Format – diese Faktoren können die Lesbarkeit beeinträchtigen.

Tipps zur Optimierung der Aufzählungspunkte:

  • Konzentrieren Sie sich auf die fünf wichtigsten Eigenschaften, die Kunden unbedingt kennen müssen
  • Jeder Aufzählungspunkt sollte mit einem Großbuchstaben beginnen
  • Verzichten Sie auf abschließende Satzzeichen und verfassen Sie die Punkte fragmentarisch
  • Schreiben Sie Zahlen nicht aus, sondern nutzen Sie Ziffern
  • Einzelne Phrasen innerhalb eines Aufzählungspunktes sollten mit einem Semikolon getrennt werden
  • Maße sollten abgekürzt werden, z.B. cm und mm
  • Bindestriche, Punkte, Symbole oder Ausrufezeichen sollten nicht genutzt werden
  • Schreiben Sie so spezifisch wie möglich ohne unpräzise Aussagen
  • Firmenspezifische Informationen gehören nicht in die Beschreibung
  • Nutzen Sie keine Werbeaussagen und geben Sie keine Preisinformationen an

Produktbilder

Produktbilder spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Besucher zum Klick zu animieren und Kunden bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Deshalb können die passenden Produktfotos Ihre Click Through Rate sowie Ihre Conversion Rate erhöhen. Ebenso lässt sich mit guten Produktbildern mehr Traffic erzielen, was dazu führt, dass sich das Ranking Ihrer Produkte bessert und Sie mehr bei Amazon verkaufen können.

Standards für Hauptproduktbilder bei Amazon

  • Das Hauptproduktbild sollte das Titelbild oder ein professionelles Foto des Produkts sein, das Sie bei Amazon verkaufen möchten – Illustrationen oder Zeichnungen sind nicht zulässig.
  • Unentgeltliche oder verwirrende Zusatzobjekte dürfen nicht abgebildet sein.
  • Ihr Hauptproduktbild muss scharf, optimal ausgeleuchtet und entweder fotografiert oder gescannt sein. Die Farben sollten möglichst naturgetreu abgebildet werden.
  • Bei Medien wie Büchern, Musik oder DVDs sollte das Produktfoto die Titelseite ausmachen und den Bildrahmen vollständig füllen. Werbeaufkleber, Cellophan oder Dekoration sind nicht erlaubt.
  • Alle weiteren Produkte sollten mindestens 85 Prozent des Bildrahmens füllen.
  • Das Produkt muss vollständig zu erkennen sein.
  • Der Hintergrund muss reinweiß bleiben (RGB 255,255,255).
  • Auf dem Bild darf kein zusätzlicher Text, Grafiken oder Bilder enthalten sein.

Zusätzliche Bilder und weitere Ansichten:

  • Für die Bildqualität gelten dieselben Kriterien wie für das Hauptproduktfoto.
  • Auf dem Bild sollte das zu verkaufende Produkt abgebildet sein oder zumindest ein Bezug erkennbar.
  • Andere Objekte oder Produkte dürfen abgebildet werden, um beispielsweise das Produkt in Aktion oder in Relation zu anderen darzustellen.
  • Auch auf den zusätzlichen Bildern sollte das Produkt samt Dekoration rund 85 Prozent des Bildrahmens füllen.
  • Ausschnitte oder Nahaufnahmen sind zulässig.
  • Auch verschiedenfarbige Hintergründe oder Umgebungen dürfen genutzt werden.
  • Text und veranschaulichende Grafiken sind zulässig.
  • Pornografisches oder anderweitig anstößiges Material ist nicht zulässig.

20.4. Werbung bei Amazon schalten

Um bei Amazon verkaufen zu können und Ihre Präsenz auszubauen, ist das Schalten bezahlter Werbung nicht zwingend notwendig. Die Vorteile sind jedoch, dass Sie beispielsweise Zugriff auf die Suchdaten bei Amazon erhalten, was Ihnen dabei hilft, mehr bei Amazon zu verkaufen. Der Cost-per-Click ist bei Amazon vergleichsweise niedrig; zudem wird die Werbung unauffällig in die Suchergebnisse eingebunden. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Kunden auf das Produkt klicken und Sie es so gut  bei Amazon verkaufen können.

Amazon Advertising

Der Name der Werbeplattform, die zu dem großen Online-Marktplatz gehört, lautet Amazon Advertising. Hier finden sich Lösungen für Händler, um effizient Kunden zu finden und sie langfristig an sich zu binden.

Sind Sie von den Gründen überzeugt? Dann starten Sie jetzt gleich Ihre Erfolgsstory auf Amazon. Als erfahrene Agentur stehen wir Ihnen dabei in jedem Schritt zur Seite.

Bei Amazon verkaufen und Werbung schalten

Zunächst sollte der Unterschied zwischen Werbung und bei Amazon verkaufen geklärt werden – möchten Sie ein Produkt zum Verkauf anbieten, finden Kunden Ihre Produkte ganz einfach in den Suchergebnissen. Allerdings gibt es so viele Händler, dass es schwierig ist, eine angemessene Sichtbarkeit und somit auch die Chance darauf, genügend Produkte bei Amazon zu verkaufen, zu bekommen.

Deshalb ist die organische Platzierung allein für viele nicht ausreichend. Dies lässt sich mit Werbung auf Amazon beheben, die für eine höhere Platzierung im Ranking und eine höhere Frequenz in den Ergebnislisten sorgen.

Allerdings sollten Sie beachten, dass Werbegebühren zusätzlich zu den beim Verkauf getätigten Vermittlungsgebühren fällig werden. So muss erwähnt werden, dass Amazon Advertising lediglich auf Produktseiten hinweisen kann, nicht auf andere Marktplätze, Ihre Webseite oder weitere Seiten. Die beliebtesten Arten von Werbung sind die folgenden:

Gesponserte Produkte

Hierbei handelt es sich um Anzeigen für einzelne Produkte, die Sie bei Amazon verkaufen. Diese werden in den Suchergebnissen und auf den Produktseiten angezeigt.

Auf Amazon verkaufen - Werbung 3

Innerhalb der Ergebnisliste können die Produkte entweder oben auf der Seite erscheinen oder über die ganze Liste verstreut sein.

Auf Amazon verkaufen - Werbung 4

Die gesponsorten Produkte basieren gemeinhin auf dem Cost-per-Click-Konzept. Insofern können die Anzeigen zwar kostenlos aufgegeben werden, allerdings muss der Inserent eine bestimmte Summe bezahlen, sobald diese angeklickt wurde.

Klickt also ein Kunde auf die Anzeige, wird der Anbieter das Maximum dessen bieten, das er zu zahlen bereit ist. Je höher Ihr Gebot ist, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige ausgespielt wird, solange sie die wichtigsten Kriterien erfüllt. Sie haben entweder die Möglichkeit, gezielt Produkte zu bestimmten Suchbegriffen anzeigen zu lassen oder aber ASINs auszuwählen, unter welchen die Anzeige ausgespielt werden soll.

Zudem gibt es die Möglichkeit, automatische Kampagnen aufzugeben und somit Amazon entscheiden zu lassen, welche Kunden angesprochen werden sollen.

Gesponserte Marken

Bei den gesponsorten Marken handelt es sich um Bannerwerbung, die mit dem entsprechenden Logo und einer Überschrift versehen werden kann. Auch einzelne Produkte können dargestellt werden. Gesponsorte Marken werden ausschließlich in den Ergebnislisten angezeigt und ebenfalls nach dem CPC-Modell gezahlt.

Sobald Amazon Kunden auf das Logo innerhalb einer solchen Anzeige klicken, werden sie zu dem entsprechenden Amazon-Shop oder einer ausgewählten Landing Page geführt. Sobald sie ein Produkt anklicken, erscheint die entsprechende Produktdetailseite. Für solch eine Werbung ist es notwendig, sich zunächst in das Amazon-Markenregister eintragen zu lassen.

Gesponserte Marken, gesponserte Produkte und die organischen Suchergebnisse auf der Ergebnisseite.

Auf Amazon verkaufen - Werbung

20.5. Sich als professioneller Verkäufer registrieren

Wenn Sie eine große Anzahl an Produkten bei Amazon verkaufen möchten, kann die Registrierung eines professionellen Verkäuferkontos sinnvoll sein. Schließlich gibt es keine Gebühren für Produktlistings, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden auf deine Waren aufmerksam werden, höher ist. Mehr Produkte bei Amazon zu verkaufen kann deutlich höhere Umsatzchancen bedeuten.

Amazon Prime durch Verkäufer

Bei Amazon Prime handelt es sich um ein bezahltes Mitgliedschaftsprogramm, welches Kunden verschiedene Vorteile bietet; darunter einen sehr schnellen und kostenlosen Versand. Für einen jährlichen Mitgliedsbeitrag können Kunden den Prime-Versand nutzen, der Prime-qualifizierte Produkte binnen von zwei Tagen zu ihnen liefert – rund 112 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten sind Prime-Kunden.

Ein Beispiel für eine Prime-Kategorie.

Auf Amazon verkaufen - Prime

Besonders für Händler ist es sinnvoll, Prime-qualifizierte Produkte anzubieten, wenn Sie bei Amazon verkaufen möchten. Die meisten Kunden bevorzugen einen schnellen und kostenlosen Versand; zusätzlich werden für den Prime-Service befugte Produkte auch bevorzugt in der Buy Box angezeigt.

Für Händler gibt es zwei Möglichkeiten, an Amazon Prime teilzuhaben:

  • Produkte, die über Fulfilled by Amazon (FBA) verkauft werden, sind direkt auch für Prime qualifiziert

Für Artikel, die vom Händler selbst versandt werden (FBM), braucht es eine Anmeldung für Amazon Seller Fulfilled Prime (SFP)

Prime Verkäufer werden, mit der Premium Amazon Agentur an Ihrer Seite. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir bringen Sie als Händler bei Amazon an die Spitze!

Amazon Seller Fulfilled Prime

Das Programm Amazon Seller Fulfilled Prime ermöglicht FBM-Händlern, ihre Produkte als Prime-qualifiziert zu listen.

Produkte, die unmittelbar mit kostenlosem und schnellem Versand zu den Kunden gelangen, werden mit dem Prime-Logo gelistet. Solche Angebote können dafür sorgen, dass Sie mehr bei Amazon verkaufen – allerdings sollten Sie ebenso bedenken, dass Sie für die Versandkosten aufkommen müssen.

Wenn Sie sich für Seller Fulfilled Prime registrieren möchten, wird keine Gebühr erhoben. Allerdings müssen Sie als Verkäufer strenge Standards erfüllen und ebenso eine Probezeit absolvieren. Bei neuen Verkäufern muss zudem auch erst eine Leistungshistorie erstellt werden, ehe sie sich für das Programm qualifizieren können. Die Standards, die erfüllt werden müssen, sind:

Zu den Leistungsstandards gehören:

  • Stornierungsrate unter 1%.
  • Pünktlichkeitsrate bei mindestens 99%.
  • Mindestens 95% der Bestellungen mit Nutzung des Versandservices

Allgemeines zur Buy Box

Wie weiter oben bereits beschrieben, handelt es sich bei der Buy Box um den Abschnitt auf der rechten Seite einer Produktseite, wo sich auch die Schaltflächen „Jetzt kaufen“ und „In den Warenkorb“ vorfinden lassen.

Der über die Buy Box vorgenommene Verkauf wird ausschließlich an einen Verkäufer vergeben. Angezeigt werden jene Käufer, welche die laut Amazon-Algorithmus besten Kaufoptionen für den Kunden bieten. Dafür werden verschiedene Kriterien herangezogen wie etwa die Versandmethode (FBA/FBM), der Preis, die Bewertungen, die Relevanz und die Lieferzeiten.

In der Buy Box zu landen ist durchaus lukrativ – rund 82 Prozent aller Amazon-Verkäufe werden über die Buy Box abgeschlossen. Einen Überblick über die wichtigsten Punkte rund um das Gewinnen der Buy Box liefern die folgenden Abschnitte:

Position der Buy Box auf einer Produktdetailseite.

Auf Amazon verkaufen - Buy-Box

So gewinnen Sie die Buy Box für sich

Zunächst ist es wichtig, dass Sie die Artikel, die Sie bei Amazon verkaufen, für die Buy Box qualifizieren. Teilnahmeberechtigt sind jene Produkte, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Professional Seller Plan muss aktiv sein
  • Der verkaufte Artikel muss neu sein
  • Der verkaufte Artikel muss lieferbar sein

Die Berechtigung der Artikel können Sie beispielsweise in der Seller Central einsehen.

Wenn Ihr Artikel im Prinzip teilnahmeberechtigt ist, gibt es verschiedene Kriterien, die darüber entscheiden, ob Sie ihn in der Buy Box bei Amazon verkaufen können werden.

Die Versandart

Generell werden Produkte bevorzugt, die bei denen eine schnelle Lieferung garantiert werden kann – also Fulfillment by Amazon (FBA) oder Seller Fulfilled Prime (SFP). Produkte mit diesen Versandarten haben die größte Chance, in die Buy Box aufgenommen zu werden.

Der Gesamtpreis

 Für Amazon ist es wichtig, Kunden das beste Angebot zu bieten. Aus diesem Grund werden Händler anhand des Gesamtpreises verglichen, für welchen Sie Ihr Produkt bei Amazon verkaufen möchten. Dafür werden Produktpreis, Steuern, Bearbeitungsgebühren und Versandkosten zusammengerechnet. Zwar ist der günstigste Preis kein Garant für das Gewinnen der Buy Box, doch zumindest ein wichtiger Faktor.

Die Lieferzeiten

Die Handelsplattform prüft, wie schnell der Artikel Kunden erreichen soll – dabei werden sowohl die Liefer- als auch die Bearbeitungszeit in den Blick genommen. In dem Sinne lohnt es sich, das Produkt möglichst zügig zum Käufer zu bringen.

Die Leistungskennzahlen des Händlers

Den größten Einfluss haben vermutlich die Leistungskennzahlen, die Amazon für Verkäufer erhebt. In diese fließen beispielsweise die Auftragsfehlerrate sowie die Versandleistungskennzahlen ein. Sollte die Zielvorgabe von Amazon unterschritten werden, ist es wahrscheinlich, dass Ihr Artikel in der Buy Box sinkt.

ODR- und Versandleistungskennzahlen auf der Registerkarte Leistung in Amazon Seller Central.

21. Gängige 4 falsche Annahmen – wie auf Amazon verkaufen wirklich geht

21.1. Es gibt ohnehin zu viele Händler auf Amazon

Auch wenn es unzählige Händler bei Amazon gibt, können Sie erfolgreich bei Amazon verkaufen. Schließlich ist längst nicht gesagt, dass Kunden selbst dann, wenn Ihr Preis nicht der niedrigste sein sollte, sich nicht doch für Ihr Produkt enthalten. Zusätzliche Einnahmen sollten auch immer eine Rolle spielen, auch wenn Sie sich auf gerade einmal 10.000 Euro jährlich belaufen – ohne Amazon wären diese schließlich nicht in die Kasse geflossen.

21.2. Produkte können einfach eingestellt und ignoriert werden

Kunden finden nicht selbstständig zu Ihrem Produkt – wenn Sie bei Amazon also beträchtlichen Umsatz generieren wollen, müssen Sie proaktiv vorgehen. Besonders am Anfang muss Mühe und Zeit in ein Händlerprofil gesteckt werden, damit sich die Waren gut verkaufen. Sind Sie allerdings bereit, das zu tun, stehen Ihnen alle Wege offen. Sobald ein paar Bewertungen erstellt werden und die ersten Verkäufe erfolgreich abgewickelt sind, steigt auch Ihre Sichtbarkeit.

21.3. Es braucht keinen eigenen Shop mehr

Ein häufiger Fehler ist, alle anderen Vertriebskanäle zu vernachlässigen, nur weil Sie Produkte bei Amazon verkaufen. Oftmals ist Amazon jedoch nur eine von vielen Optionen, die möglichst diversifiziert genutzt werden sollten. Ein eigener Shop etwa bleibt auch bestehen, falls Ihr Amazon-Shop gelöscht werden sollte oder Amazon insgesamt verschwindet. Deswegen sollten Sie sich niemals von nur einem einzelnen Kanal abhängig machen – je mehr Einnahmequellen Sie haben, desto geringer ist auch das Risiko für Ihr Business.

21.4. Es gibt keinen organischen Traffic für neue Produkte

Auch dieser Mythos erweist sich häufig als falsch, denn gut optimierte Produktseiten machen es auch neuen Produkten möglich, sich gut bei Amazon zu verkaufen. Wenn Sie sich zudem frühzeitig darum kümmern, bezahlte Anzeigen zu schalten und erste Bewertungen zu erhalten, werden auch neue Produkte von organischem Traffic profitieren. Was Kunden misstrauisch macht, ist oftmals das vollständige Fehlen von Bewertungen. Allerdings gibt es auch Kunden, die ein Produkt kaufen, weil sie es wirklich wollen und sich von diesem Umstand nicht irritieren lassen.

22. Fazit – Bei Amazon verkaufen ist wegen Corona für viele Unternehmen ein Thema geworden.

Corona hat viele dazu bewegt auf den Marketplaces einen Amazon Shop zu eröffnen und zu verkaufen. Sehr viele Endkunden haben dabei gute Erfahrungen gemacht und sind treue Amazon Kunden geworden, die jetzt Ihre Chance sind, mehr Umsatz zu generieren.
Wir hoffen, dieser Leitfaden hat ein paar Ihrer Fragen beantwortet. Falls noch Fragen offen sind, kontaktieren Sie mich jetzt hier. Ich und mein Team unterstützen Sie gerne – nicht nur auf dem Weg auf Amazon Bestseller zu werden, sondern auch auf OTTO oder z.B. Zalando. Alle Marketplaces haben Ihre Besonderheiten, doch einige Regeln sind gleich.

Sie fühlen sich nach diesem Leitfaden ein wenig überfordert? Kein Problem, als Ihre professionelle Amazon Agentur stehen wir Ihnen bei all Ihren Fragen zur Seite. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf, um zu erfahren, wie wir Sie zum erfolgreichen Händler auf Amazon machen!

Ich helfe Ihnen auf Amazon, OTTO, Zalando & Co. zu verkaufen und in 3 Monaten 80% des Maximalumsatzes zu erreichen

(Beantwortung aller Ihrer Fragen + Tipps & Tricks erhalten, Dauer: 1 Stunde)

Jetzt nicht nur auf Amazon verkaufen, sondern auch auf OTTO, Zalando und 9 anderen Marktplätzen

✓ Verkauf Ihrer Produkte auf bis zu 12 Online-Marktplätzen (von Amazon & OTTO bis Zalando)

✓ Kostenfreie Umsatzprognose für Online-Marktplätze (via Artikelliste)

✓ Erste Bestellungen in 3-4 Wochen

✓ Kleine Grundgebühr + erfolgsabhängige Vergütung

✓ Profitieren Sie von 10 Jahren Online-Marktplatz Erfahrung

Geprüft & anerkannt von:

Bekannt aus:

Goldschmiede Zeitung Gruender.de

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Ihre 3 Schritte zum Bestseller:

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1. Auswahl der Online-Marktplätze

Zusammen wählen wir die Marktplätze aus, die zu Ihrer Zielgruppe passen. Dann erstellen wir eine Umsatzprognose und sichern Ihnen darauf basierend Mindestverkaufsmengen zu, die uns erlauben Ihre Produkte exklusiv auf den ausgewählten Marktplätzen zu verkaufen. Außerdem unterstützen wir bei der Kommunikation mit den Marktplätzen damit Sie kurzfristig alle Vertragsunterlagen erhalten.

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2. Technische Integration / Verkaufsoptimierung

Sie brauchen nur alle Produktdaten aus Ihrem Onlineshop zu exportieren (max. 1 Std. Arbeit). Mein Team übernimmt alle Arbeiten, die sowohl für eine technische Integration als auch für permanent steigende Verkaufszahlen notwendig sind. Dies beinhaltet z.B. Marktplatz-SEO, Retouren minimieren, Paid Advertising, Content-Erstellung (inkl. Bilder z.B. Amazon Produktfotos) oder sogar Influencer Marketing – „All Inclusive”-Service.

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 3. Ihre Produkte Auf Amazon, Zalando OTTO & Co. verkaufen

Variante 1: Sie schließen alle Verträge direkt mit den Marktplätzen zusammen. Wir sorgen für die technische Integration und übernehmen div. Arbeiten damit Sie Bestseller werden. Versand übernehmen Sie.
Variante 2: Sie verkaufen Schmuck und / oder Uhren? Dann kaufen wir bei Ihnen ein und übernehmen alles weitere selbst. Erste Bestellungen kommen in der Regel innerhalb von 3-4 Wochen.

Eingeladener Vortragsredner als Marktplatz-Experte auf der größten Web-Konferenz der Digitalbranche – Digital Bash:

12 Marktplätze

Amazon, OTTO, Zalando & Co.

80 Mio. Besucher

Monatlich

Reichweite

Deutschlandweit

Wir wählen für Sie aus diesen 12 Online-Marktplätzen die optimale Sichtbarkeit, um Ihre Produkte zu verkaufen

produkte auf otto verkaufen
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produkte auf zalando verkaufen
produkte bei galeria kaufhof verkaufen
produkte bei kaufland verkaufen
produkte auf klingel verkaufen
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produkte auf wenz verkaufen
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produkte bei rewe online verkaufen
produkte bei bol verkaufen
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 Umsatzsteigerungen unserer Kunden, die auf Amazon verkaufen

Je nach Strategie & Branche, kann die Umsatzsteigerung variieren.

 

Strategie 1 – ca. 5.000€ Umsatz (monatlich)

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Strategie 2 – ca. 75.000€ Umsatz (monatlich)

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Referenz: Retourenquote halbiert

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Daniil Lobko

Ihr Online-Marktplatz Berater

Warum Sie mit mir und meinem Team den Verkauf auf Amazon, OTTO, Zalando & Co. sttarten sollten:

✓ 10 Jahre Erfahrung im Online-Business

Starkes Online-Marktplatz-Team im Hintergrund

10 Jahre Erfahrungim Bereich Online-Marktplätze

✓ Sicherer Anwender vom Pareto-Prinzip (80-zu-20-Regel). Dadurch spare ich Ihre Zeit und Ihre Investitionen.

✓ Erprobtes Wissen aus einer Hand: technische Integration, Retouren minimieren, Marktplatz-SEO, Paid Advertising, Influencer Marketing

Branchenkenntnisse: Schmuck, Uhren, HoReCa, LEH, Textil, Automobil, Healthcare

✓ Starke Expertise in div. Warengruppen und Dienstleistungen im Premium / Luxusbereich

✓ Mehrfach empfohlen siehe Referenzen

daniil lobko kundenakquise berater

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Sie möchten auf Amazon verkaufen oder OTTO oder z.B. Zalando? Hinterlassen Sie Ihre E-Mail für die Terminvereinbarung oder rufen Sie mich an:
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Kundenstimmen von erfolgreichen Verkäufern durch unsere Online-Marktplatz Expertise

Serdar Asar, Geschäftsführer SERASAR GmbH

“Hallo Herr Lobko, ich wollte mich auf diesem Wege bei Ihnen und Ihrem Team für die bisherige Zusammenarbeit bedanken. Ich hatte nicht erwartet, dass wir so schnell auf den Marktplätzen starten können und mir war auch klar, dass alleine auf den Marktplätzen zu starten nicht reicht. Man muss ja auch für die Keywörter ranken. Das hab ich mir in der letzten Zeit angeschaut und war sehr positiv überrascht gewesen, wie gut das geklappt hat. Wir sind mit vielen relevanten Keywörtern in den Top 10 mit unseren Produkten. Und das hat auch sofort spürbar den Umsatz gesteigert.

Vielen Dank dafür, ich kann sie auf jeden Fall als Online-Marktplatz-Berater weiterempfehlen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.”

Simon Hall, Geschäftsführer Hanhart 1882 GmbH

“Guten Tag! Mein Name ist Simon Hall, einer von zwei Geschäftsführern bei der Firma Hanhart. Herrn Lobko kennen wir nun seit über 2 Jahren und sind mit seiner gewählten Strategie für die Online-Marktplätze sehr zufrieden. Die technische Integration und die daraus resultierende Umsätze sind ebenso gut wie die professionelle Präsentation unserer Produkte. Wir empfehlen daher Herrn Lobko uneingeschränkt als Online-Marktplatz-Berater und haben selbst einen langjährigen Vertrag mit ihm unterschrieben.

Ein zuverlässiger und akribischer Geschäftspartner, der seine Abläufe absolut im Griff hat.”

JB_Logo

Nach drei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit, möchte ich mich bei Ihnen und Ihrem Team herzlich bedanken, und den Vertrag frühzeitig verlängern. Wie Sie wissen, war ich am Anfang sehr skeptisch, ob unsere Zusammenarbeit erfolgreich sein wird.

Nachdem Sie aber innerhalb von vier Monaten den vereinbarten Jahresumsatz übertroffen haben, war ich fest davon überzeugt, dass Sie und Ihr Team sehr professionell an die Sache rangehen und genau wissen, wie eine neue Marke erfolgreich online eingeführt werden muss.

Unsere Marke JuwelmaLux wird täglich bekannter, das führt auch zu mehr Bestellungen von allen Seiten, dazu haben Sie und Ihr Team sehr viel beigetragen. Gerne würden wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen fortsetzen und weitere Marktplätze erschließen.

Kerim Bacak
Geschäftsführer, Juwelier Bacak GmbH

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FAQ – Oft gestellte Frage, verständlich beantwortet

Was kostet es bei Amazon zu verkaufen?

Die Kosten um bei Amazon zu verkaufen teilen sich in: monatliche Grundgebühr + Provision pro verkauftem Artikel. Bei weniger als 40 Artikeln im Sortiment, ist man Einzelanbieter und zahlt 0€ Grundgebühr + Provision, ansonsten gilt der Tarif Professionell mit 39€ zzgl. MwSt.. Provisionen ab 7% werden, nach Kategorien, unterschiedlich berechnet. Die Frage, was es kostet, bei Amazon zu verkaufen, bezieht sich also ganz individuell auf Ihre Situation.

Was brauche ich um auf Amazon zu verkaufen?

Sie brauchen um auf Amazon zu verkaufen 5 Dinge:

  1. Seller-Account bei Amazon
  2. Gewerbe
  3. Geschäftliches Bankkonto
  4. Umsatzsteuernummer
  5. Mindestens 1 Produkt

Amazon-Seller-Kenntnisse, Excel-Kenntnisse, Produktbilder, Produktbeschreibungen und Startbudget sind auch zwingend notwendig, aber ein Werbebudget oder Produktvideos sind optional, um bei Amazon zu verkaufen. Für den Import z.B. aus China wird zusätzlich eine EORI-Nummer benötigt.

Kann man bei Amazon kostenlos verkaufen?

Bei Amazon kann man nicht kostenlos verkaufen. Kostenlos kann man sich nur im Amazon Seller Central, als ein Amazon-Seller registrieren. Es fallen immer Kosten im Rahmen von Provision pro Bestellung an, sowie eine monatliche Grundgebühr im Tarif Professional. Im Tarif Einzelanbieter, zahlt man nur Provision und Gebühr pro Artikel. Eine komplett kostenlose Option, um bei Amazon zu verkaufen, gibt es somit leider nicht.

Wer ist Verkäufer bei Amazon?

Verkäufer bei Amazon ist eine juristische Person oder ein Unternehmen, die Produkte über das Amazon Seller Central verkauft oder es kann auch das Unternehmen Amazon selbst als Verkäufer auftreten. Der Kaufprozess ist für Kunden immer gleich, egal wer als Verkäufer bei Amazon auftritt.

Wo finde ich den Verkäufer bei Amazon?

  1. Den Verkäufer bei Amazon finden Sie, indem Sie auf der Produktdetailseite nach dem „In den Einkaufswagen“-Button suchen.
  2. Darunter befindet sich neben „Verkauf durch:“ die Angabe des Händlers.
  3. Entweder „Verkauf und Versand durch Amazon“ oder der Name vom Marketplace-Händler.

Was ist ein Marketplace Verkäufer bei Amazon?

Ein Marketplace Verkäufer bei Amazon ist ein Unternehmen, welches auf Amazon seine Artikel verkauft. Man schließ dafür einen Vertrag mit Amazon ab um neue, gebrauchte oder aufbereitete Produkte auf Amazon zu verkaufen. Verkäufer auf der Handelsplattform werden oft als Marketplace-Verkäufer bezeichnet.

Ist Amazon ein Marktplatz?

Ja, Amazon ist ein Marktplatz, da die Plattform ein digitaler Ort ist, wo, wie auf einem Marktplatz im klassischen Sinne, verschiedene Verkäufer unterschiedliche, aber auch gleiche Artikel verkaufen. Im Gegensatz zum im realen Leben bekannten Marktplatz bietet Amazon aber Zugang zu einer vielfach größeren Kundenanzahl.

Was bedeutet Verkauf und Versand durch Amazon?

Verkauf und Versand durch Amazon bedeutet, dass dieses Produkt vom Unternehmen Amazon nicht nur verschickt, sondern auch verkauft wird. Dabei kann es sich um Artikel handeln, die Amazon selbst produziert hat oder als Großhändler bei einem Drittunternehmen (Vendor genannt) eingekauft hat.

Sollte man auf Amazon verkaufen?

Nicht immer und nicht jeder sollte auf Amazon verkaufen. Es gibt Marken, die eine sehr spezifische Vertriebsstrategie haben, die es nicht möglich macht auf Amazon präsent zu sein. Wenn die Marke auf jedem Marketplace verkauft werden kann, sollte man auch auf Amazon verkaufen.

Warum nicht auf Amazon verkaufen?

Aus diesen 3 Gründen sollte man auf Amazon nicht verkaufen:

  1. Man hat ein sehr teures Produkt.
  2. Man ist nicht bereit, bei jedem Kunden „nachzugeben“. Auf Amazon ist Kunde der König.
  3. Der Verkauf läuft nur über Amazon. Man macht sich zu sehr abhängig.

Welche Nachteile hat Verkaufen auf Amazon?

3 Nachteile, die wir bei Amazon sehen:

  1. Man muss viel Zeit investieren, um erfolgreich, rentabel und langfristig auf Amazon verkaufen zu können.
  2. 1.000 € reichen aus der Erfahrung nicht aus, um erfolgreich zu sein.
  3. Sehr hoher Wettbewerb vorhanden.

Kann man bei Amazon ohne Gewerbe verkaufen?

Ohne Gewerbe ist es nicht möglich, auf Amazon zu verkaufen. Dabei ist ein Gewerbe anzumelden eine relative simple Prozedur. Zu einem Gewerbe gehören unter anderen auch Steuerabgaben und eine Firmenadresse. Man sollte zumindest darauf vorbereitet sein.

Welches Gewerbe brauche ich für Amazon?

Welches Gewerbe man für das Verkaufen bei Amazon braucht, hängt von der finanziellen Situation und von der Firmenstrategie ab. Man kann schon als Einzelunternehmer sein Gewerbe anmelden, um Produkte verkaufen zu können. Wenn man die Haftung beschränken möchte, wäre eine GmbH möglich.

Was brauche ich alles, um bei Amazon zu verkaufen?

Wenn Sie den Entschluss gefasst haben, Ihre Produkte über Amazon verkaufen zu wollen, benötigen Sie zunächst selbstverständlich einen Account auf der Plattform. Zusätzlich benötigen Sie eine belastbare Kreditkarte, einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) sowie sämtliche Angaben zur Firmenregistrierung einschließlich einer Umsatzsteuer-Id. Ihr Gewerbe muss vor dem Verkaufen über Amazon angemeldet sein.

Wie viel zahlt eine Marke an Ihre Agentur um auf Online-Markplätzen wie Amazon, OTTO oder Zalando zu verkaufen?

Wenn man auf der Stundenbasis arbeitet, zahlt man für die Integration, Bilder und Videos ca. 45.000 €. Ich habe ein anderes, viel günstigeres Vergütungsmodel. Fragen Sie gerne über das Kontaktformular an, um ein individuelles Angebot zu erhalten.

Mit welchen Online-Marktplätzen sollte der Verkauf begonnen werden?

Pauschale Antwort lautet – mit Amazon. Allerding abhängig von der Markenstrategie und vom Produkt, definieren wir gemeinsam nur die Online-Marktplätze, die zu Ihrer Marke am besten passen. Wenn es z.B. Kleidung ist, dann lieber Zalando, wenn es Schmuck und Uhren sind, gerne OTTO. Wenn Sie gerne mit starken Rabattaktionen arbeiten, dann Limango.

Ich habe mich als Marke / Händler bei Zalando (oder z.B. OTTO) beworben aber keine Antwort erhalten. Wie kann ich dennoch auf diesen Marktplätzen verkaufen?

Schreiben Sie mich gerne über das Kontaktformular an, wir werden versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. Die Markplätze werden aktuell von Anfragen überrannt und in der Regel hilft eine gute Produktdarstellung mit besonderen Details um Interesse der begehrten Marktplätze zu wählen.

Wie schnell kommen die ersten Bestellungen?

Wenn die Marke zu 100% vorbereitet ist und alle Hausaufgaben erfüllt hat, kommen die ersten Bestellungen innerhalb von 3-4 Wochen aber nicht selten schon innerhalb von 1 Woche.

Reichen 3 Monate wirklich aus um 80% des Maximalumsatzes zu erreichen?

3 Monate sind erfahrungsgemäß tatsächlich realistisch. Die Frage ist ab welchem Zeitpunkt diese 3 Monate gemessen werden.
So wird es kalkuliert.

  1. Ungefähr 3 Monate ab Vertragsunterzeichnung laufen die Vorbereitungen bis man auf dem 1. Marktplatz live ist. Ausnahme Zalando. Hier können es 6 Monate sein.
  2. Dann investiert man ca. 3 Monate in die Optimierung der Daten. Danach braucht man ca. 3 bis 6 Monate für weitere Marktplätze. So kommen insgesamt 12 Monate Mindestvertragslaufzeit zusammen.
  3. Die ersten Bestellungen kommen tatsächlich innerhalb von 3-4 Wochen ab dem Livegang auf dem 1. Marktplatz und 80% des Maximalumsatzes erreicht man somit innerhalb von 3 Monaten ab dem Zeitpunkt wenn man auf allen Marktplätzen live ist, die man ausgewählt hat.

Ich möchte auf Amazon verkaufen, bin aber auch an OTTO und Zalando interessiert. Wie viel Zeit als Marke muss ich bereit sein zu investieren um mit dem Verkauf auf Online-Markplätzen zu starten?

Wenn Ihr Onlineshop mit den notwendigen Grunddaten wie EAN und Informationen wie z.B. Farbe, Größe etc. schon gut ausgefüllt ist, gute Bilder und vielleicht sogar Produktvideos schon hinterlegt sind, brauchen Sie für einen Datenexport und die technische Einrichtung (Bestand + Preise) von Ihrer Seite mit von 4 bis 8 Stunden zu rechnen. Den Rest übernehme ich und mein Team. Wenn Sie den Bestand und Preise manuell pflegen wollen, dann noch weniger. Die Zeit für die Accounteinrichtung auf den Marktplätzen kommt noch dazu. Es sind ca. 1 Stunde pro Marktplatz.

Macht es noch Sinn auf Amazon zu verkaufen, wenn es da aktuell schon so viele Wettberber gibt?

Wenn Sie ein Startup sind, wählen Sie lieber die Nische aus, die noch nicht mit dem Wettbewerb überflutet ist. Wenn Sie aber gute Produkte haben, ist es nie zu spät damit einen Teil vom Kuchen abzubeißen.

Muss mein Unternehmen für die Kundenkommunikation genau so viel Zeit einplanen, die aktuell für meinen Onlineshop notwendig ist?

Wenn Sie auf Amazon verkaufen oder OTTO oder z.B. Zalando benötigen Sie im „schlimmsten“ Fall nur ein Zehntel von dem was aktuell für den Kundensupport notwendig ist. Ja, Online-Marktplätze sparen Ihre Zeit.

Mein Firmensitz ist in Polen oder in einem anderen Land aus der EU. Auf welchen Marktplätzen in Deutschland kann meine Marke verkauft werden?

Sie können auf Amazon verkaufen oder wenn Sie z.B. Klimageräte verkaufen nutzen Sie gerne Media Markt. Kontaktieren Sie mich am besten über das Kontaktformular und wir wählen gemeinsam die Markplätze aus, die für Ihr Land und Produktkategorie am besten geeignet sind.

Ich habe keinen Onlineshop, kann ich trotzdem auf Amazon verkaufen oder sind Marktplätze (OTTO, Zalando etc.) für mich gesperrt?

Hauptsache Sie haben einen Firmensitz und gute Produkte, der Rest (Bilder, Texte, Videos) kann von meinem Team erstellt werden.

Wie lange dauert es bis meine Produkte online erscheinen?

Es hängt davon ab wie gut die Bilder, Texte und Daten sind, die bereits hinterlegt sind, ob ein Account schon angelegt ist und wie viele SKU’s Sie haben. Bei einem kleinen Onlineshop, bei dem alles vorhanden ist, dann bei einer Direktintegration z.B. auf Amazon nach ca. 2 Wochen. Wenn es viele Daten sind, notwendige Infos fehlen und Sie noch stark ausgelastet sind, kann es gute 3 Monate dauern. Wir sind in der Lage schon nach 2 Wochen die Artikel live zu stellen, wenn es Ihrer Strategie entspricht.

Ich möchte zuerst auf Amazon verkaufen, dann auf Zalando und später auf OTTO. Soll ich die Artikel direkt auf die Online-Marktplätze integrieren oder über eine API-Schnittstelle wie z.B. Tradebyte, also über eine Marktplatzsoftware?

Eine Integration über eine API-Schnittstelle wie Tradebyte (Marktplatzsoftware) bietet diverse Vorteile wie z.B. eine zentrale Software wo alle Produktdaten, Bestände, Preise und Bestellungen gepflegt werden. Somit müssen die div. Daten nicht auf jedem Marktplatz separat gepflegt und aktualisiert werden und Sie sparen enorm viel Zeit. Eine Direktintegration hat aber die wesentlichen Vorteile, dass man viel schneller auf dem Markplatz live ist und Kosten für die Marktplatzsoftware spart. Dabei denke ich an den Spruch „Wer spart, zahlt doppelt“. Dier passt aber generell zum Verkauf auf Amazon und anderen Marktplätzen.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann zögern Sie nicht mich unverbindlich zu kontaktieren!

Erfahrungen & Bewertungen zu Daniil Lobko | Online-Marktplatz-Experte bei lobko.de